Senatskanzlei

Musikdialog Die Vermessung der Musikwirtschaft

Ergebnisse einer bundesweiten Studie zur Bedeutung der Musikwirtschaft beim Musikdialog im Hamburger Rathaus diskutiert

Der dritte Musikdialog Hamburg bringt neue Impulse in die Debatte um den gesellschaftlichen und ökonomischen Stellenwert von Musik. Heute haben 45 Vertreterinnen und Vertreter aller Branchenzweige mit Gästen aus Frankreich und Großbritannien die Resultate einer jetzt veröffentlichten Studie erörtert. Erstmals ist es gelungen, die wirtschaftliche Bedeutung aller Musikbranchen zu erfassen. 

1 / 1

Die Vermessung der Musikwirtschaft

Demnach arbeiten mit 127.000 Selbständigen und Angestellten mehr Menschen in der deutschen Musikwirtschaft als in jedem anderen Bereich der Medien. Auch mit einer Bruttowertschöpfung von 3,9 Mrd. Euro steht sie auf Platz Eins. Der Hamburger Senat und das Bundesministerium für Wirtschaft und Innovation haben die Studie finanziell gefördert.

Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz: "Es freut mich, dass die Studie so eindrucksvoll die ökonomische Bedeutung der Musikwirtschaft belegt. Dass es gelungen ist, die unterschiedlichen musikwirtschaftlichen Interessen zu bündeln, ist auch ein Erfolg des Musikdialogs Hamburg. Es ist gut, dass sich Hamburg als Ort solch vertrauensvoller und gewinnbringender Foren der Medienwirtschaft etabliert."

Der Musikdialog wird unmittelbar vor dem Reeperbahn Festival auf Einladung des Ersten Bürgermeisters in Kooperation mit Unternehmen und Verbänden der Musik- und Veranstaltungswirtschaft veranstaltet. In dieser bundesweit einmaligen Diskussionsrunde entstand die Idee zur Studie.

Studienleiter Prof. Wolfgang Seufert (Uni Jena) stellte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Ergebnisse im Detail vor. Die anschließende Diskussion konzentrierte sich vor allem auf die Frage, wie nun konkret mit den Studienergebnissen umgegangen werden sollte. Dabei konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf Erfahrungen aus Frankreich und Großbritannien zurückgreifen: Bruno Lion, Präsident des Dachverbandes der französischen Musikwirtschaft TPLM und CEO des Musikverlages Peermusic France, und Alison Wenham, Chairman und CEO von AIM, dem britischen Verband der Independent-Firmen (Association of Independent Music), berichteten von ähnlichen Studien in Frankreich und Großbritannien.

2016 findet der Musikdialog am 21. September statt.

Downloads