Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz

Pflege Generalisierte Ausbildung macht Pflegeberufe attraktiver

Hamburg begrüßt Gesetzesentwurf der Bundesregierung zur Einführung einer generalisierten Pflegeausbildung

Das Bundeskabinett hat in seiner heutigen Sitzung beschlossen, die Ausbildung in der Altenpflege, der Krankenpflege und der Kinderkrankenpflege weiterzuentwickeln und zu einer generalisierten Ausbildung zusammenzuführen. Hamburg hat sich seit langem für die einheitliche Pflegeausbildung eingesetzt, um den Pflegeberuf attraktiver zu gestalten. Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks begrüßt daher den vorgelegten Gesetzesentwurf der Bundesregierung.

Hamburg begrüßt Gesetzesentwurf der Bundesregierung zur Einführung einer generalisierten Pflegeausbildung

„Die Alterung der Gesellschaft und der medizinische Fortschritt erfordern eine Pflegeausbildung, die stärker alters- und einrichtungsübergreifend ausgerichtet ist. Ein einheitliches Berufsbild mit einer gemeinsamen Berufsbezeichnung, gemeinsamer Ausbildung und einer darauf aufbauenden Spezialisierung für die verschiedenen Arbeitsfelder der Pflege ist der richtige Weg, um den wichtigen Pflegeberuf aufzuwerten und für die Pflegekräfte mehr Flexibilität in der Berufsausübung zu schaffen“, so Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks. „Diese Reform der Pflegeausbildung ist ein entscheidender Schritt, um die heutigen und zukünftigen Anforderungen im Arbeitsfeld Pflege gut bewältigen zu können. Die Pflegekräfte können so besser auf sich verändernde Pflegebedarfe und komplexe Pflegesituationen vorbereitet werden.“

Die neue, generalistische Pflegeausbildung soll die Fachkräfte unter anderem auf die Arbeit in allen Arbeitsfeldern der Pflege vorbereiten, einen Wechsel zwischen den einzelnen Pflegebereichen erleichtern und ihnen weitergehende Einsatz- und Aufstiegsmöglichkeiten ermöglichen. Bundestag und Bundesrat müssen der Neuregelung noch zustimmen. In Hamburg wird die neue Pflegeausbildung an der Albertinen-Schule bereits modellhaft erprobt. Die Gesundheitsbehörde wird die betroffenen Träger, Institutionen und Pflegeschulen frühzeitig in die Umsetzung der neuen Ausbildung einbeziehen.