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Behörde für Wissenschaft und Forschung Behörde für Wissenschaft und Forschung

Neubau für das CFEL der Universität Hamburg

Interdisziplinäre Forschung unter einem Dach

15.09.2008, 10:31 Uhr

ein Modell des CFEL-Gebäudes

(hammeskrause architekten Stuttgart)

Der Senat hat heute beschlossen, den Forschungscampus Hamburg-Bahrenfeld der Universität Hamburg um einen weiteren Neubau für das „Center for Free-Electron Laser Science (CFEL)“ zu erweitern und die Mittel dafür freizugeben. 

Die Kosten für den Neubau belaufen sich auf rund 49 Mio. Euro. Die Finanzierung für den Neubau wird von der Stadt getragen. Die Mittel werden aus dem Sonderinvestitionsprogramm „Hamburg 2010“ zur Verfügung gestellt. Der Baubeginn ist für Herbst 2008 geplant. Es wird von einer Bauzeit für das Projekt von 30 Monaten ausgegangen. 

Der Standort Bahrenfeld der Universität Hamburg – in unmittelbarer Nachbarschaft zum Deutschen Elektronen Synchrotron (DESY) – soll zum Exzellenzstandort der Physik in Hamburg entwickelt werden. Als einen wichtigen Schritt hat die Universität Hamburg gemeinsam mit der Max-Planck-Gesellschaft (MPG) und dem DESY im Jahr 2007 das CFEL gegründet. Zum 1. Januar 2008 hat es seine Arbeit aufgenommen. Für das Center soll jetzt ein Neubau errichtet werden. Anfang Juli 2008 hatte der Wissenschaftsrat wegen der herausragenden Forschungskonzeption des CFEL empfohlen, den Forschungsbau mit Investitionsmitteln des Bundes zu fördern. Der Bund wird sich voraussichtlich mit bis zu 14 Mio. Euro beteiligen.  

Wissenschaftssenatorin Dr. Herlind Gundelach: „Mit dem Neubau für das CFEL erhält Hamburg ein europaweit einmaliges Kompetenz- und Wissenszentrum für Forschung. Nicht nur Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Hamburg, sondern darüber hinaus aus ganz Deutschland und Europa wird damit ein außergewöhnliches, interdisziplinäres und internationales Forschungsumfeld eröffnet. Der Forschungsbau dient der Intensivierung der Zusammenarbeit der Bereiche untereinander; universitäre und außeruniversitäre Forschung können unter einem Dach gemeinsam so einen wichtigen Beitrag zur Stärkung des Wissenschaftsstandorts Hamburg leisten.“ 

Universitätspräsidentin Prof. Dr.-Ing. habil. Monika Auweter-Kurtz: „Ich freue mich sehr über diese Entscheidung. Mit dem Forschungszentrum CFEL schaffen wir exzellente Bedingungen für die Forschung an und mit Röntgenlasern. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus drei Forschungseinrichtungen und aus unterschiedlichen Disziplinen werden gemeinsam arbeiten. Die Ergebnisse, die durch dieses interdisziplinäre und vernetzte Arbeiten entstehen, werden den Wissenschaftsstandort Hamburg international noch bekannter machen. Ich bin stolz darauf, dass es uns gelungen ist, diesen Forschungsschwerpunkt der Universität Hamburg auf diese Weise weiter auszubauen." 

Das CFEL soll im Vollausbau aus fünf neuen Abteilungen, zwei „Advanced Study Groups“ (ASGs) und drei Nachwuchsforschungsgruppen bestehen. Für die Leitung der fünf Abteilungen stellt die Universität fünf neue W3-Stellen zur Verfügung, von denen mit Prof. Andrea Cavallieri und Prof. Henry Chapman zwei bereits besetzt sind. Insgesamt werden am CFEL nach den bisherigen Planungen rund 300 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler arbeiten.

Auf 8570 qm Hauptnutzfläche wird der Neubau sowohl gut ausgestattete Labore als auch Räumlichkeiten für Büros, Konferenzen, Veranstaltungen, eine Experimentierhalle und eine Cafeteria beherbergen. Ein zentrales Foyer mit offener Raumstruktur verbindet die verschiedenen Nutzungsbereiche.

Modellbilder des Forschungsneubaus finden Sie im Downloadbreich am Ende dieser Seite als ZIP-Datei (bitte beachten Sie den Urheberrechtshinweis zu den Fotos).

Kontaktmöglichkeit
Pressestelle der Behörde für Wissenschaft und Forschung N. N. Hamburger Straße 37 22083 Hamburg
Tel.: Fax: E-Mail:
040 42863-2322 040 42863-3722 pressestelle@bwf.hamburg.de

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