Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung

Gleichstellung Breite Beteiligung am Aktionsplan für Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt

Vertretungen von Lesben, Schwulen, bisexuellen sowie trans- und intergeschlechtlichen Menschen (LSBTI*) diskutieren Aktionsplan-Entwurf mit Gleichstellungssenatorin Katharina Fegebank.

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Breite Beteiligung am Aktionsplan für Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt

Noch immer erleben Menschen in Hamburg wegen ihres Geschlechts oder ihrer sexuellen Orientierung Ausgrenzung und Intoleranz bis hin zu feindlichen Übergriffen. Der Aktionsplan des Senats soll zur Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt in allen Lebensbereichen beitragen. Am Abend wurde der Entwurf der LSBTI*-Community vorgestellt und mit Vertretungen aus Verwaltung und Politik diskutiert.

Mehr als 80 Teilnehmende hatten sich auf Einladung von Katharina Fegebank getroffen, um den Entwurf eines Aktionsplans für Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt zu diskutieren und weiterzuentwickeln. Mit dem Aktionsplan will der Senat eine Kultur der Offenheit, der Selbstverständlichkeit und Anerkennung sexueller und geschlechtlicher Vielfalt in Gesellschaft und Staat stärken. Durch konkrete Maßnahmen in verschiedenen Handlungsfeldern sollen Diskriminierungen abgebaut und Menschen ein selbstbestimmtes Leben sowie eine gleichberechtigte Teilhabe in allen Lebensbereichen ermöglicht werden. Trotz vieler gesellschaftlicher Fortschritte bestehen nach wie vor nicht zu rechtfertigende Ungleichbehandlungen, und Lesben, Schwule, Bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche Menschen stoßen nicht selten auf Vorurteile und Geringschätzung.

Katharina Fegebank, Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung: „Der schwule Fußballspieler, das lesbische Ehepaar, die transgeschlechtliche Kollegin: all das ist auch heute noch nicht selbstverständlich. Jeder Mensch hat das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben und die freie Entfaltung der Persönlichkeit. Vielfalt bereichert unsere Gesellschaft, und die gleichwertige Anerkennung unterschiedlicher Lebensentwürfe stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Mit dem Aktionsplan wollen wir dazu beitragen, gesellschaftliche Hindernisse und Vorbehalte weiter abzubauen.“ Die breite und intensive Beteiligung an der gestrigen Diskussionsveranstaltung habe einmal mehr die Wichtigkeit dieser Themen gezeigt.

Die Vorschläge der LSBTI*-Verbände werden jetzt ausgewertet. Vor der Sommerpause soll es weitere Fachveranstaltungen zum Aktionsplanentwurf für Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt geben.

Gleichstellung an der Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung

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