Senatskanzlei

Kulturbevollmächtigter Scholz bei Deutsch-Französischem Ministerrat in Metz, Frankreich

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Scholz bei Deutsch-Französischem Ministerrat in Metz, Frankreich

Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz hat am Donnerstag, 7. April, am 18. Deutsch-Französischen Ministerrat in teilgenommen. Er nahm in seiner Eigenschaft als Bevollmächtigter der Bundesrepublik Deutschland für Kulturelle Angelegenheiten im Rahmen des Vertrages über die Deutsch-Französische Zusammenarbeit an der Plenarsitzung teil. Die Sitzung wurde geleitet von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Staatspräsident François Hollande; weitere Teilnehmer waren Premierminister Manuel Valls sowie deutsche und französische Ministerinnen und Minister.

Im Rahmen des Ministerrats traf Scholz Frankreichs Bildungsministerin Najat Vallaud-Belkacem. Dabei sprach er mit ihr über kommende Schwerpunkte seiner Arbeit als Deutsch-Französischer Kulturbevollmächtigter sprechen. Gesprächsthemen waren unter anderem die Förderung der beruflichen Bildung, der Erwerb der Partnersprachen und der Jugendaustausch.

Scholz und Bildungsministerin Vallaud-Belkacem waren sich einig, dass die Förderung von Deutsch beziehnugsweise Französisch als Fremdsprache ein wichtiges Instrument sei, um einen uneingeschränkten Zugang zum deutsch-französischen Arbeitsmarkt und zu hochqualifizierten Jobs zu erhalten. Darüber hinaus betonte Scholz, dass gute Sprachkenntnisse der Schlüssel zu einem besonders fundierten Einblick in die Kultur, Lebensweise, Wirtschaft und Politik des Partnerlandes seien. Das trage dazu bei, gegenseitiges Verständnis und den Austausch zwischen Franzosen und Deutschen zu fördern.

Scholz ist als Bevollmächtigter protokollarisch einem Bundesminister gleichgestellt. Er vertritt die deutschen Länder in den Bereichen Bildung, Medien und Kultur. Damit hat die französische Regierung einen Ansprechpartner statt sechzehn Kultusminister der Länder. Zudem koordiniert der Bevollmächtigte die Länderauffassungen mit den außenpolitischen Belangen des Bundes im Bereich der kulturellen auswärtigen Beziehungen zu Frankreich.

Schwerpunktthemen des diesjährigen Ministerrates sind Integration, Flüchtlingspolitik, Terrorismusbekämpfung sowie die Außen- und Sicherheitspolitik. Auch aktuelle europapolitische und internationale Themen stehen auf der Agenda.