Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung

Studie Hamburg ist attraktive Forschungsmetropole

Studie: Spitzenplatz bei Investitionen in wissenschaftliches Personal

Hamburg ist attraktive Forschungsmetropole

Forscherinnen und Forscher finden in Hamburg beste Arbeitsbedingungen vor. Dies ist das Ergebnis des aktuellen Bildungsmonitors, erstellt vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW) im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM).

Demnach liegt Hamburg bei den Ausgaben pro Forscherin oder Forscher bundesweit an der Spitze: Im Jahr 2013 betrug der Wert 123.300 Euro. Außerdem bilden Professorinnen und Professoren in hohem Maße wissenschaftliches Personal aus. Dies zeigt sich an der überdurchschnittlichen Habilitations- und Promotionsquote (4,9 bzw. 6,6 Prozent im Jahr 2014). 

Die Mittel sind gut angelegt: Die Studie hat das Verhältnis zwischen Sachausgaben zu Personalausgaben untersucht. Bei diesem Indikator erreicht Hamburg ebenfalls einen überdurchschnittlichen Wert. Das gilt auch für den Anteil des wissenschaftlichen Personals am Gesamtpersonal. Dieser betrug im Jahr 2014 41,3 Prozent.

Die Studie lobt diese vergleichsweise hohen Forschungsausgaben an den Hamburger Hochschulen. Die guten Werte bringen der Freien und Hansestadt im Bundesvergleich einen dritten Platz bei der Forschungsorientierung ein. In diesem Bereich verzeichnet Hamburg besondere Fortschritte, gerade auch bei der Ausgabenpriorisierung. 

Insgesamt liegt Hamburg im Bundesvergleich auf dem fünften Platz. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Studie bewerten die Stadt als eines der Bundesländer mit den leistungsfähigsten Bildungssystemen.

Link zum Bildungsmonitor 2016: www.insm-bildungsmonitor.de

Rückfragen der Medien:

Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung
Julia Rauner
Tel.: 040-42863-2339
Mail: julia.rauner@bwfg.hamburg.de
Folgen Sie uns auf Twitter: hh_bwfg