Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen

Stadtwerkstatt am 17. November 2016 Wie wollen wir wohnen und wo können wir bauen?

Jahr für Jahr ziehen zahlreiche Menschen auf der Suche nach einer guten Ausbildung, Arbeit und einem guten Lebensumfeld nach Hamburg – ein Trend der in den meisten großen Metropolen zu beobachten ist. Die Stadt wird daher bis zum Jahr 2030 voraussichtlich um etwa 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner wachsen.

Wie wollen wir wohnen und wo können wir bauen?

Auf dieses Wachstum hat der Senat reagiert, indem er die Voraussetzungen für 10.000 neue Wohneinheiten pro Jahr geschaffen hat, darunter 3.000 geförderte Wohnungen. 

Die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen lädt deswegen alle Hamburgerinnen und Hamburger am 17. November zur 13. Stadtwerkstatt in die Fischauktionshalle ein, um sich zum Thema Wohnungsbau zu informieren und dieses wichtige Thema mit Vertreterinnen und Vertretern der Wohnungswirtschaft sowie Fachleuten diskutieren zu können.

13. Stadtwerkstatt: Eine Stadt für alle

  • Wo wollen wir bauen?
  • Wie bewahren wir städtebauliche Qualität?
  • Wie wollen wir bauen?
  • Wie schaffen wir bezahlbaren Wohnraum?
  • Wer braucht neuen Wohnraum?
  • Wie sollen die neuen Quartiere gestaltet werden?

Termin & Ort

Donnerstag, 17. November 2016 von 17.30 bis 21 Uhr (Einlass ab 17 Uhr)
in der Fischauktionshalle, Große Elbstraße 9, 22767 Hamburg

Hintergrund

Seit Beginn der Wohnungsbauoffensive 2011 ist die Bautätigkeit überall in Hamburg zu sehen, aber auch die Nachfrage nach angemessenem und bezahlbarem Wohnraum ist nach wie vor groß. Während das Augenmerk beim Bau neuer Wohnungen bislang vorrangig auf der Verdichtung innenstädtischer Viertel lag, richtet sich der Blick nun auch auf Quartiere, die an neuen Orten entlang der Siedlungsachsen und Schnellbahnlienien unter intensiver Einbindung der Bürgerinnen und Bürger vor Ort entstehen sollen. Wie es gelingen kann, die ehrgeizigen Ziele im Wohnungsbau zu erreichen und dabei allen Bedarfen gerecht zu werden, darum geht es in der nächsten Stadtwerkstatt-Diskussion.

Details zur Veranstaltung entnehmen Sie bitte dem beigefügten Programm.

Über die Stadtwerkstatt

Im April 2011 ersuchte die Bürgerschaft den Senat, eine „Hamburger Stadtwerkstatt“ als Plattform für Planungsinteressierte einzurichten. Im „Vertrag für Hamburg“ wurde zudem zwischen Senat und Bezirken vereinbart, dass Wohnbauvorhaben zur Erreichung der Wohnungsbauziele mit den Bürgerinnen und Bürgern abgestimmt und diskutiert werden sollen. Ziel der Stadtwerkstatt ist es, durch verstärkte Information und Partizipation bei Stadtentwicklungsprojekten eine neue Planungskultur in Hamburg zu schaffen. Dazu zählen alle Informations- und Beteiligungsverfahren, die über die formelle, d.h. die im Baugesetzbuch geregelte Bürgerbeteiligung, hinausgehen. Die Stadtwerkstatt bildet das Dach dieser Beteiligungsverfahren, der laufenden wie der zukünftigen. Sie berät und unterstützt die Planungsverantwortlichen in allen Fragen der Bürgerbeteiligung und entwickelt Methoden und Instrumente wie das Online-Beteiligungstool, das der FHH seit 2016 zur Verfügung steht.

Rückfragen der Medien

Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen
Dr. Magnus-Sebastian Kutz
Tel. 040-42840-2051, 0170/4568794
E-Mail: magnus.kutz@bsw.hamburg.de