Kreative Stadt als Erfolgsmotor
Umweltstaatsrat plädiert für Austausch zwischen Wissensbereichen
Die Entfaltung der menschlichen Begabungen und Möglichkeiten sei die Bedingung dafür geworden, dass Städte „wirtschaftlich erfolgreich und lebendig sind“. Die Lebensqualität einer Stadt, so Maaß, sei mit dem Umweltgedanken und dem Klimaschutz unzertrennlich verbunden. Die städtische Infrastruktur – nicht nur die bauliche, auch Energie- und Wasserversorgung, Abfallentsorgung, Verkehr und Kommunikation – müssten neu gedacht und geplant werden, so Christian Maaß. Es gehe darum, „die Umweltqualität zu verbessern und gleichzeitig dazu beizutragen, die Energie- und Klimaprobleme zu lösen.“ Dabei, so Maaß, müsse darauf geachtet werden, dass die „Energiepreisentwicklung die soziale Balance nicht aus dem Gleichgewicht“ bringe. Die technische Entwicklung im Energiesektor sei zu einem breiten, weit verzweigten Strom von Innovationen in allen Wissensbereichen geworden. Es gelte, dieses neue Wissen als „Chance zum Umbruch“ zu nutzen. „Innovation entsteht als kreative Leistung vieler Akteure und Wirtschaftszweige. Hierfür benötigen wir den Austausch, müssen Erfahrungen sammeln, auswerten und klug neu ordnen.“
Nach Ansicht des Vorsitzenden der Fachkommission Stadtentwicklungsplanung, Stephan Reiß-Schmidt, erzeugen hohe Bildungs- Forschungs- und Infrastrukturstandards eine starke „Bindungswirkung“ an Städte und stärke ihre Zukunftsfähigkeit. Das Schaffen kreativitätsfördernder Rahmenbedingungen, so der Münchener Stadtdirektor, ergänze die klassischen Aufgaben der Wirtschafts- und Kulturförderung. Aufgabe der Stadtentwicklungsplanung sei es dabei, die Integration mit den sozialen und räumlichen Zielen zu erreichen. In der Fachkommission wird derzeit eine Arbeitshilfe zum Thema "Kreative Stadt" vorbereitet, die Anfang kommenden Jahres vorliegen soll. Die praktischen Handlungsempfehlungen basieren unter anderem auf einer Umfrage bei den Mitgliedstädten zu Zielen und Handlungsansätzen, mit denen die Rahmenbedingungen für Kreativität und Innovationen verbessert werden können."
Mehr unter: www.hamburg-kreativestadt.de
Kontakt:
Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt
Pressestelle, Tel.: 42840 – 3249 / 2051 / 2058, Fax: 42840 – 3735

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