Deckel A 7 - einmalige Chance nutzen!
Bund ermöglicht Nutzung von Deckelflächen über der A7
(bsu, INTER OFFICE GmbH)
Zusätzliche positive Wirkungen für die Stadtentwicklung sind neben dem optimalen Lärmschutz:
- Die historischen Parkanlagen Bonnepark und Lutherpark werden wieder verbunden
- Es entsteht ein neuer Sportbereich für den Breitensport in Randlage zur Autobahn an der Baurstraße
- Es entstehen über 30 Hektar neue innerstädtische Wohnbauflächen in der Nähe des neuen Grünzuges vom Volkspark zur Elbe
Gegen die Verlagerung von Kleingärten auf den Deckel läuft derzeit in Altona ein Bürgerbegehren. Die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt wird in den nächsten Monaten die Öffentlichkeit verstärkt über die Planungen zum Bau der Deckel über die A7 informieren. Hierzu ist eine direkte Information an alle Bewohnerinnen und Bewohner in Altona geplant und unter www.hamburg.de/a7-deckel werden laufend aktuelle Informationen ins Internet gestellt. „Wir müssen die einmalige Möglichkeit nutzen, im Rahmen des Ausbaus der A7 die große städtebauliche Schneise durch den Bau der Autobahn in weiten Teilen zu schließen. Wir werden in den kommenden Monaten Vorort intensiv dafür werben, dass diese einmalige Chance wahrgenommen wird“, sagte Hajduk.
Hintergrundinformationen Der gesetzliche, vom Bund finanzierte Lärmschutz sieht wie folgt aus: Die Planungen des Bundes Bereich Othmarschen/Bahrenfeld: Deckel im Bereich der Anschlussstelle Bahrenfeld auf einer Länge von ca. 740 Metern, Galeriebauwerk im südlichen Anschluss über der westlichen Fahrbahn bis über die Anschlussstelle Othmarschen hinaus und im nördlich angrenzenden Bereich Lärmschutzwände von 9 m Höhe an der äußeren Fahrbahn und im Mittelstreifen Bereich Stellingen: Deckel von der Güterumgehungsbahn bis zur Kieler Straße auf einer Länge von ca. 950 m. Bereich Schnelsen: Lärmschutzwände an der äußeren Fahrbahn und im Mittelstreifen Die Planungen Hamburgs: Bereich Othmarschen/Bahrenfeld: Hamburg möchte zusätzlich zu den Planungen des Bundes den Bahrenfelder Deckel bis zum Volkspark verlängern und die Galeriebauwerke zum Teil zu Deckeln umbauen, so dass der Deckel hier um 1.470 m auf gesamt 2,2 km verlängert wird. Bereich Schnelsen: Zusätzlich möchte Hamburg in Schnelsen statt der Lärmschutzwände rund 600 Meter überdeckeln. Insgesamt sollen damit ca. 3.750 m der A7 unter den drei Deckelbauwerken verschwinden. Zeitplanung: Senat und Bürgerschaft werden zeitnah mit Nutzungskonzepten und dem Finanzierungsmodell befasst. Hierauf aufbauend kann 2009 die Entwurfsplanung für die Deckel beginnen und ab 2010 die Genehmigungsplanung. Bau der Deckel ist für die Zeit ab 2011 bis 2016/17 geplant. |
Rückfragen:
Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, Pressestelle
Tel.: 42840 – 2051 / 2058 / 3249 / 3063, Fax: 42840 – 3735

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