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A 7-Anschlussstelle Waltershof Sonntag startet Bau einer provisorischen Umfahrung auf der Finkenwerder Straße

Vorbereitungsarbeiten für Sanierung der „Megastützen“ der Hochstraße Elbmarsch und der Erweiterung der Autobahn auf acht Spuren ab 2018

Zur Erweiterung der A 7 südlich des Elbtunnels auf acht Spuren saniert die Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau (DEGES) GmbH an der Hochstraße Elbmarsch ab diesem Sommer die „Megastützen“ des Brückenbauwerkes im Bereich der Anschlussstelle HH-Waltershof. Für die zwei bis drei Jahre dauernde Sanierung der Stützen mit einem Durchmesser von rund vier Metern im Bereich der Finkenwerder Straße sind provisorische Umfahrungen des Baufeldes in beiden Fahrtrichtungen notwendig. Die Arbeiten für die Herstellung der Umfahrung beginnen am 12. März und werden voraussichtlich bis Mitte Juli dauern. Die Baustelleneinrichtung startet bereits am Donnerstag (9. März). Den Verkehrsteilnehmern bleiben die durchgängigen zwei Fahrstreifen auf der Finkenwerder Straße in beiden Richtungen erhalten.

Sonntag startet Bau einer provisorischen Umfahrung auf der Finkenwerder Straße

Der Ausbau der A 7 im Bereich der Hochstraße Elbmarsch wurde im Bundesverkehrswegeplan 2030 in die höchste Kategorie „Vordringlicher Bedarf – Engpassbeseitigung“ eingeordnet und wird inklusive der anstehenden Sanierung des Bestandsbauwerks zurzeit intensiv geplant. Für den Bau bei gleichzeitigem Beibehalten der Anzahl durchgehender Fahrstreifen wird eine Bauzeit von rund sechs Jahren ab 2018 vorgesehen. Die vom Bund getragenen Baukosten werden derzeit auf etwa 220 Mio. Euro veranschlagt.

Die Umfahrung des jetzt entstehenden Baufeldes soll während der Arbeiten an den Stützen für den Verkehr zur Verfügung stehen. Die künftige Streckenführung ist darauf ausgelegt, dass trotz der Kurven zwei Lastwagen nebeneinander fahren können. Einzige Einschränkung: Es werden die Beschleunigungsstreifen für Verkehrsteilnehmer, die von der A 7 kommend auf die Finkenwerder Straße fahren, verkürzt. Und: Zum Ende der jetzigen Baumaßnahme wird an einem Wochenende eine Einengung auf einen Fahrstreifen je Fahrtrichtung notwendig sein.

Weitere Informationen stehen unter www.hamburg.de/fernstrassen/a7-sued/ zur Verfügung.

Mit der Planung und Realisierung des Projekts hat Hamburg die Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau (DEGES) GmbH beauftragt. Diese plant und baut als Projektmanagementgesellschaft Bundesfernstraßen für ihre Gesellschafter, den Bund und zwölf Bundesländer. In Hamburg realisiert die DEGES neben dem Ausbau der A 7 auch den Neubau der A 26 sowie die Verlegung der Wilhelmsburger Reichsstraße auf der B 75.