Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz

Vogelgrippe Weitere Fälle von Geflügelpest in Hamburg

Sperrgebiete und Beobachtungsgebiete eingerichtet

Bei einer verendeten Möwe auf der Veddel (Bezirk Mitte) und bei zwei verendeten Enten in Bergedorf (Bezirk Bergedorf) wurde durch das Friedrich-Loeffler-Institut der hochansteckende Geflügelpest-Erreger H5N8 nachgewiesen. Damit müssen nach der bundesweit geltenden Geflügelpest-Verordnung erneut ein Sperrbezirk (im Radius von mindestens drei Kilometern) und ein Beobachtungsgebiet (im Radius von mindestens zehn Kilometern) rund um die Fundorte eingerichtet werden. Das von Restriktionen betroffene Gebiet in Hamburg bleibt unverändert. ​​​​​​​

Geflügelpest: Sperrgebiete und Beobachtungsgebiete eingerichtet

Innerhalb der neuen Sperrbezirke und der neuen Beobachtungsgebiete gelten die bereits bekannten besonderen Schutzmaßnahmen, um die Ausbreitung des Virus zu vermeiden. Für Hunde- und Katzenhalter bedeutet dies weiterhin, dass sie ihre Tiere innerhalb der Sperrgebiete sowie auch in den Beobachtungsgebieten nicht frei umherlaufen lassen dürfen. Der früheste Termin, zu dem die notwendigen Restriktionszonen aufgehoben werden können, ist der 8. April 2017. Eine tatsächliche Aufhebung ist jedoch nach wie vor vom weiteren Seuchengeschehen abhängig. Sie kann erst erfolgen, wenn in den entsprechenden Gebieten keine weiteren Fälle von Geflügelpest aufgetreten sind.

Insgesamt wurde der Erreger seit Beginn des aktuellen Ausbruchgeschehens damit bislang bei 25 Tieren in Hamburg festgestellt.

Für Bürgeranfragen zum Thema Geflügelpest steht die Rufnummer 040-428 37 2222 weiter in der Zeit von Montag bis Donnerstag von 8 bis 16 Uhr und am Freitag von 8 bis 15 Uhr zur Verfügung. Die Meldung toter Vögel kann direkt unter der 040-428 37 2200 abgegeben werden. Unter dem Eintrag „Geflügelpest“ sind unter www.hamburg.de/tiere weitere Informationen zur Tierseuche und eine genaue Karte der Restriktionsgebiete in Hamburg verfügbar.

.