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Ehrung im Rathaus Scholz: „Ehrenamtliches Engagement ist für eine lebendige demokratische Gesellschaft unverzichtbar“

Medaille für treue Arbeit im Dienste des Volkes an 31 Hamburgerinnen und Hamburger verliehen.

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Scholz: „Ehrenamtliches Engagement ist für eine lebendige demokratische Gesellschaft unverzichtbar“

Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz hat heute 31 engagierte Bürgerinnen und Bürger für ihre langjährige ehrenamtliche Arbeit geehrt. Scholz überreichte ihnen im Rathaus die Medaille für treue Arbeit im Dienste des Volkes und bedankte sich für ihren Einsatz. Die 1926 vom Senat gestiftete Medaille in Bronze wird an Persönlichkeiten verliehen, die sich durch ehrenamtliche Tätigkeit oder durch hervorragende Arbeiten um das Gemeinwohl verdient gemacht haben.

„Sie alle haben unsere Stadt durch Ihren jahrzehntelangen Einsatz fürsorglicher, freundlicher und leistungsfähiger gemacht. Dafür bedanke ich mich im Namen des Senats herzlich“, sagte Scholz in seiner Rede. Ehrenamt, Freiwilligendienst und bürgerschaftliches Engagement seien heute aus unserem Gemeinwesen nicht mehr wegzudenken und für eine lebendige demokratische Gesellschaft unverzichtbar. „In diesem Rahmen ist auch der Verein bis heute ein deutsches Erfolgsmodell, das ganz unterschiedlichen Anliegen eine organisatorische und rechtliche Form gibt“, so der Bürgermeister.

Damit ehrenamtliches Engagement auch in Zukunft so gut funktionieren könne, sollte noch stärker auf die junge Generation zugegangen werden, um ihre besonderen Fähigkeiten gezielt abzufordern, „etwa wenn es darum geht, sich über die sozialen Medien zu organisieren und Netzwerke über städtische oder nationale Grenzen hinweg aufzubauen“, erläuterte Scholz.

Darüber hinaus betonte er, dass freiwilliges Engagement gesellschaftliche Teilhabe und Gestaltungs-chancen schaffe und oft auch öffentliche Anerkennung mit sich bringe. Dieser Gedanke sei besonders bei der Integration bedeutsam: „Wenn wir sagen, dass Integration vor allem über die Arbeit gelingt, dann sollten wir ergänzen, dass dies die ehrenamtliche Arbeit klar einschließt. Da müssen wir uns überlegen, wie wir noch mehr Brücken bauen können“, sagte der Bürgermeister.

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