Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung

Klima-Städte & MeerKlima Hamburg treibt Klimaschutz voran

Gleich zwei hochkarätige Konferenzen in Hamburg

Am 8. und 9. Juni findet die erste Hamburger Klima-Konferenz der Behörde für Umwelt und Energie unter dem Motto “Klima-Städte der Zukunft – wir lernen voneinander” statt. Gäste aus dem In- und Ausland diskutieren mit der Hamburger Fachwelt auf der zweitägigen Veranstaltung in der Patriotischen Gesellschaft über städtische Strategien für den Klimaschutz und die Anpassung an den Klimawandel. Zeitgleich heißt es am 8. Juni an der Universität Hamburg „MeerKlima entdecken!“. Hamburgs zweiter Schülerkongress richtet sich an rund 700 Oberstufenschülerinnen und Oberstufenschüler und will aktuelle Forschungsthemen wie Meeresspiegelanstieg und Ozeanversauerung aufgreifen.

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Hamburg treibt Klimaschutz voran

Ziel beider Veranstaltungen ist es, auf die Folgen des Klimawandels aufmerksam zu machen, für die damit einhergehenden Herausforderungen zu sensibilisieren und mögliche Maßnahmen zu entwickeln.

Katharina Fegebank, Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung: „Auch wenn einige es nicht wahrhaben wollen – der Klimawandel existiert! Daher freue ich mich besonders, dass heute gleich zwei so große Konferenzen in Hamburg stattfinden, die sich mit Strategien für den Klimaschutz befassen. Gerade nach den jüngsten Ereignissen ist es umso wichtiger, sich auszutauschen und gemeinsam dem Klimawandel entgegen zu wirken. Nur so können wir die Wende erfolgreich fortsetzen. Die Wissenschaft, als potenzielle Problemlöserin, spielt dabei eine besonders wichtige Rolle. In Hamburg wird seit Jahren erfolgreich geforscht. Vieles, was wir heute über die Zukunft unseres Klimas wissen, beruht auch auf Ergebnissen aus Hamburger Instituten und Einrichtungen.“

Jens Kerstan, Senator für Umwelt und Energie: „Den Städten kommt eine Schlüsselrolle für das Erreichen der internationalen Klimaschutzziele zu. Mehr denn je müssen wir miteinander ins Gespräch kommen! Die erste Hamburger Klima-Konferenz der Behörde für Umwelt und Energie steht unter dem Motto „Klima-Städte der Zukunft – wir lernen voneinander“. Von dem fachlichen Austausch nationaler und internationaler Expertinnen und Experten erwarten wir uns einen wertvollen Beitrag für die Fortschreibung unseres Klimaplans.“

Über die Hamburger Klima-Konferenz „Klima-Städte der Zukunft – wir lernen voneinander“
Die erste Hamburger Klima-Konferenz der Behörde für Umwelt und Energie steht unter dem Motto „Klima-Städte der Zukunft – wir lernen voneinander“. Es werden herausragende Beispielprojekte vorgestellt und Erfahrungen in der Umsetzung ausgetauscht. Erwartet werden internationale Referentinnen und Referenten aus Wien, Den Haag, Stockholm und Zürich. Einblicke in die Klimapolitik deutscher Städten bieten u.a. Gäste aus Berlin, München, Stuttgart und Frankfurt am Main.
Am ersten Veranstaltungstag geht es um Entwicklung der Stadtquartiere und die stärkere Integration von Klimaschutz und Klimaanpassung in der Stadtentwicklung. Am zweiten Konferenztag liegt der Schwerpunkt auf den gesamtstädtischen Konzepten und das Erreichen der Klimaziele.
Weitere Informationen hier

Über den Schülerkongress „MeerKlima entdecken“
Der Schülerkongress „Meerklima entdecken“! an der Universität Hamburg richtet sich an über 700 Oberstufenschüler und will im Wissenschaftsjahr 2016*17 – Meere und Ozeane – aktuelle Forschungsthemen wie Meeresspiegelanstieg und Ozeanversauerung aufgreifen. Es gilt, für die Herausforderungen des Klimawandels und des Meeresschutzes zu sensibilisieren und die Relevanz der Naturwissenschaften und Technik als Problemlöser zu verdeutlichen. Das Besondere dabei: Der Kongress wird von Schülern der zehnten bis zwölften Klasse aus dem NAT Schülerbeirat geplant und organisiert. Er findet auf Einladung der Universität Hamburg am Martin-Luther-King-Platz statt und wird als Teil des Wissenschaftsjahres 2016*17 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Weitere Informationen unter:
www.meerklima.de
http://www.initiative-nat.de/projekte/der-kongress.html

Rückfragen der Medien
Julia Offen
Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung
Pressestelle, Telefon: (040) 428 63 – 2322
E-Mail: julia.offen@bwfg.hamburg.de

Behörde für Umwelt und Energie
Pressestelle, Telefon 040-42840-3065