Senatskanzlei

Hamburger Bauerntag Scholz: Die Hamburger Landwirtschaft ist ein Motor für Innovation

Rund 300 Mitglieder der Bauernverbände aus Hamburg und Umgebung haben sich heute (Mittwoch, 14. Juni) anlässlich des 3. Hamburger Bauerntages im Kompetenz- und Beratungszentrum am Brennerhof getroffen. Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz dankte den Landwirten und allen Beteiligten in seiner Rede für ihre Arbeit.

Scholz: Die Hamburger Landwirtschaft ist ein Motor für Innovation

Scholz hob die Herausforderungen der Hamburger Landwirtschaft hervor: „Hamburg braucht seine Bauern! Und Hamburg schätzt seine Bauern! Ich betone das, weil es in wachsenden Metropolen keine Selbstverständlichkeit mehr ist, dass Landwirtschaft in nennenswertem Umfang betrieben wird. Und auch bei uns müssen die unterschiedlichen Interessen immer wieder abgewogen werden.“ Weiter betonte der Bürgermeister die zentrale Rolle, welche die Hansestadt als Zentrum einer Metropolregion von mehr als fünf Millionen Einwohnern in der Landwirtschaft spiele: „Unsere Landwirtschaft ist ein wichtiges Bindeglied zwischen der großen Stadt und den ländlichen Regionen in den angrenzenden Bundesländern.“

Der Wunsch nach frischen, regionalen Produkten sei groß in Hamburg: „Die Hamburgerinnen und Hamburger legen großen Wert auf gesunde, in der Region erzeugte Lebensmittel. Dass der Bauernverband Hamburg den direkten Absatz fördert und neue Vermarktungsstrukturen erschließt, das ist ganz im Sinne der Kunden. Auch dass Hamburg im vergangenen Herbst dem Netzwerk der Bio-Städte beigetreten ist, kommt gut bei den Verbrauchern an“, sagte Scholz.

Der Bürgermeister stellte Hamburg als Innovationsstandort heraus: „Die Landwirtschaft von morgen, sie wird nicht selten in den Städten, wo es die entsprechenden Forschungsinstitute gibt, entwickelt – mit Unterstützung der Bauern und auf der Grundlage ihrer vielseitigen Erfahrungen.“ Weiter sagte Scholz: „Der Schutz von Lebensräumen und die artgerechte Haltung von Tieren sind ein wichtiges Anliegen, das hier besonders viel Aufmerksamkeit erfährt. Deshalb unterstützt der Senat diese Produktionsweise. Für die Umstellung auf ökologische Landwirtschaft oder deren Beibehaltung wird in Hamburg der höchstmögliche Fördersatz vergütet – er liegt um ein Drittel höher als die Regelförderung im Bundesgebiet.“