Senatskanzlei

Bildung Fünf Jahre Jugendberufsagentur

Scholz: „Größte Innovationsleistung des Schulsystems“

Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz hat heute den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der beteiligten Behörden und Träger anlässlich des 5. Geburtstags der Jugendberufsagentur für die geleistete Arbeit im Rahmen einer Festveranstaltung gedankt.

Fünf Jahre Jugendberufsagentur

„Wie geht es für die Jugendlichen nach der Schule weiter?“ fragte Scholz zum Auftakt seiner Rede. Seit fünf Jahren stehe diese Frage im Zentrum der bildungspolitischen Aufmerksamkeit, die mit konkreter Unterstützung in Schulen und Betrieben und leichter Erreichbarkeit in jedem Stadtteil beantwortet werde: mit der Jugendberufsagentur. „Die Jugendberufsagentur ist in der Form und der Entschiedenheit ein grundlegend neuer Ansatz, ein Paradigmenwechsel. Dazu gehört der politische Wille, das Bildungs- und Ausbildungssystem so zu fokussieren, dass alle einen Schulabschluss und eine Berufsausbildung schaffen können”, sagte der Bürgermeister.

„Die Jugendberufsagentur gehört zu den größten Innovationsleistungen des Hamburger Schulsystems in den letzten Jahrzehnten. Wir haben im September 2012 die ersten beiden Standorte eröffnet, ein Jahr später stand es auch im Koalitionsvertrag für die neue Bundesregierung. Inzwischen haben auch Bremen und Berlin das Übergangssystem entsprechend geändert, auch Schleswig-Holstein und Sachsen bauen Jugendberufsagenturen auf. Die Hamburger Jugendberufsagentur ist nicht nur einfach ein Modell, das man nachbaut, es ist eine Veränderung des Systems”, führte Scholz aus.

Scholz betonte, dass die Jugendberufsagentur das Versprechen sei: „Hamburg kümmert sich. Wir unterstützen alle Jugendlichen, damit jede und jeder die Chancen nutzen kann, die unsere Stadt bietet. Sie sagt: Uns ist es wichtig, wie es mit Euch weiter geht. Niemand darf verloren gehen.“ Dabei stehe die Jugendberufsagentur im Zentrum einer systematischen und besseren Verzahnung von Schule und beruflicher Ausbildung. „Die Jugendberufsagentur bietet Orientierung und Sicherheit. Wir wollen, dass sich unsere Jugendlichen auf die berufliche Zukunft freuen”, sagte der Bürgermeister.

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