Senatskanzlei

Barmbek-Helfer Scholz: „Das erfüllt mich mit großem Respekt und tiefer Dankbarkeit.“

Senatsempfang aus Anlass des Anschlags vom 28. Juli 2017 in Hamburg-Barmbek

Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz hat heute die Helferinnen und Helfer des Einsatzes, die Verfolger des Attentäters, Vertreter der Polizei, Ersthelfer und weitere Beteiligte in das Hamburger Rathaus eingeladen. Senator Andy Grote nahm ebenfalls am Empfang teil.

Scholz: „Das erfüllt mich mit großem Respekt und tiefer Dankbarkeit.“

Der Erste Bürgermeister betonte, dass der 28. Juli ein Tag gewesen sei, „den die Hamburgerinnen und Hamburger nicht vergessen werden. Sie werden die feige Gewalttat nicht vergessen und auch nicht, wie in all dem Unglück noch Schlimmeres verhindert wurde. Denn Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt haben sich auf eine Weise mutig, umsichtig und hilfsbereit gezeigt, die über das zu erwartende Maß weit hinausgeht.“

Weiter hob Scholz hervor, dass es ihn tief bewege, „wie viele Männer und Frauen ihre Angst hintanstellten und einfach nur eins taten: Sie halfen.“ In dieser schrecklichen Situation sei die Zusammenarbeit der Bürgerinnen und Bürger mit der Polizei und den Rettungskräften vorbildlich gewesen. „Menschlichkeit fragt nicht nach Herkunft oder Religion. Deshalb spielt es auch keine Rolle, wo die Männer und Frauen, die in Barmbek auf beispielhafte Weise Zivilcourage zeigten, herkommen und was sie glauben. Sie haben zusammengehalten und sie haben geholfen. Das ist es, was zählt“, schloss der Bürgermeister seine Rede.

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Sandy Lüthje
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