Behörde für Umwelt und Energie

UmweltPartner Energiewende konkret: Flexibilität ist Trumpf

UmweltPartner treffen sich heute bei der HHLA – Senator Kerstan ist dabei

Beim fünften UmweltPartner-Dialog steht heute die Energiewende im Mittelpunkt: Erst die intelligente Vernetzung aller Akteure und Komponenten im Energiesystem macht Erfolge möglich. Unternehmen mit einem hohen Energiebedarf kommt dabei eine Schlüsselrolle zu. Vertreterinnen und Vertreter Hamburger Unternehmen tauschen sich am Nachmittag bei der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) auf dem Container Terminal Altenwerder (CTA) über die Möglichkeiten einer flexiblen Energienutzung aus.

Energiewende konkret: Flexibilität ist Trumpf

Beispielhaft wird dabei ein Projekt der HHLA vorgestellt: Diese setzt konsequent auf die Elektrifizierung ihrer Anlagen. Die automatisierten, dieselbetriebenen Containertransportfahrzeuge am CTA,  die Automated Guided Vehicles (AGV), werden schrittweise durch batteriebetriebene Fahrzeuge ersetzt. Für die neueste Generation der AGV auf dem CTA werden nun Lithium-Ionen-Batterien eingesetzt, die dank kurzer Ladezeiten an vollautomatischen Tankstellen aufgeladen werden. Die fahrerlosen Transporter können zudem während dieser Verweildauer als Stromspeicher genutzt werden. Da sie den Strom sekundenschnell aufnehmen und abgeben, tragen sie zur notwendigen Stabilisierung der Netzfrequenz bei.

Jens Kerstan, Senator für Umwelt und Energie: „Viele Unternehmen haben schon heute große Potenziale, den Energiebedarf der eigenen Anlagen strommarktorientiert zu steuern. Als Stadt unterstützen wir die Optimierung und den Umbau der technischen Anlagen, zudem vermitteln wir  gezielt EU-Fördermittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung. Damit schaffen wir die Voraussetzungen dafür, den Anteil erneuerbarer Energien an der Energieversorgung zu erhöhen.“

Jan Hendrik Pietsch, Nachhaltigkeits- und Energiemanagement-Beauftragter der HHLA: „Dass unsere batteriebetriebenen AGV und die dazugehörigen Stromtankstellen als Stromspeicher genutzt werden können, passt zu unserem Nachhaltigkeitsanspruch.“

Die UmweltPartnerschaft Hamburg ist seit 2003 die Hamburger Institution zur Förderung des freiwilligen Umweltschutzes in der Wirtschaft und wird getragen von der Handelskammer Hamburg, der Handwerkskammer Hamburg, dem IVH-Industrieverband Hamburg e.V., dem Unternehmensverband Hafen Hamburg e.V. und dem Senat. Mehr als 1.050 Unternehmen sind derzeit aktive Umweltpartner und tragen zum Umweltschutz bei.

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