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A7-Ausbau im Abschnitt Altona Auslegung der Planfeststellungsunterlagen gestartet

Nachdem die Abschnitte Schnelsen und Stellingen bereits im Bau sind, befindet sich die Planung in Altona nun auf der Zielgeraden: Mit der Auslegung der Unterlagen beginnt das Planfeststellungsverfahren für den letzten der drei nördlichen Abschnitte des Ausbaus der A7.

Mit der Auslegung der Unterlagen beginnt das Planfeststellungsverfahren für den letzten der drei nördlichen Abschnitte des Ausbaus der A7.

Insgesamt wird die A7 nördlich des Elbtunnels auf einer Strecke von zwölf Kilometern in Hamburg ausgebaut. Das Vorhaben ist im Bedarfsplan für die Bundesfernstraßen in den vordringlichen Bedarf als laufend und fest disponiert eingeordnet. Der Abschnitt Altona erstreckt sich vom Volkspark bis zum Elbtunnel. Er ist 3.400 Meter lang und umfasst den Lärmschutztunnel Altona. Dieser wird mit insgesamt 2.230 Metern der Längste der neuen A7-Tunnel. Er reicht vom Industriegebiet Winsbergring im Norden bis zur Behringstraße, wird künftig begrünt sein und getrennte Stadtteile wieder miteinander verbinden. Auf den Entwicklungsflächen in den Randbereichen sollen rund 2.500 neue Wohnungen entstehen.

Das Planfeststellungsverfahren beinhaltet ausschließlich die fernstraßenrechtlichen, nicht die städtebaulichen Belange. Die Planunterlagen liegen ab sofort und bis zum 9. November 2017 während der Dienstzeit im Bezirksamt Altona, Zentrum für Wirtschaftsförderung, Bauen und Umwelt, Servicezentrum, Jessenstraße 1 (Foyer), 22767 Hamburg zur Einsicht aus.

Hamburg beteiligt sich mit zirka 200 Millionen Euro an der Bundesmaßnahme. Weitere Informationen zum Gesamtprojekt des A7-Ausbaus: www.hamburger-deckel.de