Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen

RISE Senatorin Stapelfeldt zum Vorlesetag zu Gast in einer SchulMentoren-Projektschule

Senatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt hat heute im Rahmen des bundesweiten Vorlesetags Schülerinnen und Schüler einer internationalen Vorbereitungsklasse an der Schule auf der Veddel vorgelesen. Die Schule liegt in einem Fördergebiet der Integrierten Stadtteilentwicklung und wird über das Projekt „SchulMentoren“ aus dem Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen gefördert.

Senatorin Stapelfeldt zum Vorlesetag zu Gast in einer SchulMentoren-Projektschule

Senatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt: „Regelmäßiges Vorlesen macht Kindern Freude, begeistert sie für Literatur und Sprache, fördert die Lesekompetenz und eröffnet Bildungschancen. Ich freue mich, dass ich durch meine Teilnahme am Vorlesetag einen Beitrag zur Leseförderung leisten konnte – insbesondere an einer Schule, die der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen nicht nur durch die räumliche Nähe, sondern auch durch das Projekt SchulMentoren verbunden ist.“

Bei ihrem Besuch las die Senatorin den 15 Schülerinnen und Schülern des Jahrgangs 3 / 4 einer internationalen Vorbereitungsklasse aus dem Buch „Die rätselhaften Briefe“ des Autors „ThiLo“ vor. Die Schule auf der Veddel  gehört zu den Projektschulen im Projekt SchulMentoren des Europäischen Sozialfonds (ESF). Dabei wählt jede Schule eine individuelle Kombination aus Schüler-, Eltern- oder ehrenamtlichen Mentoren, die für Aufgaben in verschiedenen Bereichen speziell qualifiziert werden. Durch die Mentorinnen und Mentoren erhalten insbesondere Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund sowie deren Eltern gezielte Unterstützung im Schulleben, beim Lernen und beim Übergang in den Beruf, z.B. durch Elterncafés, über Streitschlichter oder bei der Leselernhilfe. Die Qualifizierung der Mentorinnen und Mentoren finanziert die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen in den Jahren 2017 bis 2020 mit rund 411.000 Euro aus RISE-Mitteln.

Mit RISE werden nicht nur städtebauliche Ziele verfolgt. Ein weiteres Ziel ist es, die Bildungsperspektiven der Bewohnerinnen und Bewohner zu verbessern. Dafür arbeitet RISE gemeinsam mit verschiedenen Partnern in der Stadt an Bildungsprojekten wie dem Projekt „SchulMentoren“. Im Rahmen dieses Projektes unterstützen die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen, die Behörde für Schule und Berufsbildung und der ESF gemeinsam 33 Schulen im Einzugsgebiet von RISE-Fördergebieten mit mehr als 3,3 Millionen Euro (2017 bis 2020).

Mehr Informationen zum Projekt SchulMentoren finden Sie unter www.hamburg.de/schulmentoren.

Hintergrund: Rahmenprogramm  Integrierte Stadtteilentwicklung

Mit RISE verfolgt der Hamburger Senat eine abgestimmte Strategie, Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf städtebaulich aufzuwerten und sozial zu stabilisieren sowie die Lebensqualität in diesen Quartieren zu verbessern. So entstehen attraktive Quartiere zum Leben, Wohnen, Arbeiten, Lernen und Einkaufen. Zugleich bildet RISE in Hamburg das programmatische Dach für die Bund-Länder-Städtebauförderung. Derzeit gibt es 40 Fördergebiete, die in den verschiedenen Programmen Soziale Stadt, Aktive Stadt- und Ortsteilzentren, Stadtumbau, Städtebaulicher Denkmalschutz oder Zukunft Stadtgrün festgelegt sind.
Durch die Unterstützung aus dem Europäischen Sozialfonds werden erhebliche finanzielle Mittel für die Menschen in RISE-Fördergebieten bereitgestellt, um die Beschäftigungsmöglichkeiten zu verbessern, Bildung und lebenslanges Lernen zu fördern sowie die soziale Eingliederung zu steigern. Im Einklang mit den Zielen des Rahmenprogramms Integrierte Stadtteilentwicklung der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen wird so eine Mittelbündelung sichergestellt. Die für 2017 bis 2020 beschlossenen Projekte haben eine Gesamtfördersumme von 9,6 Millionen Euro, davon werden 2,3 Millionen Euro aus RISE-Mitteln kofinanziert, 4,7 Millionen Euro aus ESF-Mitteln und 2,6 Millionen Euro von weiteren Fachbehörden und Bezirken.

Rückfragen der Medien

Dr. Magnus-Sebastian Kutz | Pressestelle
Telefon: (040) 428 40 – 2051
E-Mail: magnus.kutz@bsw.hamburg.de