Finanzbehörde

Steuerprognose Hamburger November-Steuerschätzung 2017

Senator Dr. Peter Tschentscher hat heute die Ergebnisse der aktuellen Steuerschätzung für Hamburg vorgestellt.

Hamburger November-Steuerschätzung 2017

Nach den Prognosen der Finanzbehörde kann die Stadt in den Jahren bis 2021 weiterhin mit einem Anstieg der Steuererträge rechnen. Die Hamburg verbleibenden Steuern stellen sich wie folgt dar:

Steuerschätzung November 2017 (Mio. Euro)

Jahr

2016

2017

2018

2019

2020

2021

Hamburg verbleibende Steuern

IST

10.850

11.285

11.415

11.806

12.302

12.752

Abweichung gegenüber Steuerschätzung vom Mai 2017

+164

+92

+58

+168

+215

Abweichung gegenüber aktueller Haushalts- und Finanzplanung

+933

+783

+956

+1.211

 

 „Grundlage für den erfreulichen Anstieg der Steuererträge ist eine weiterhin stabile konjunkturelle Entwicklung“, sagte Senator Tschentscher heute. Die derzeit erwarteten Mehreinnahmen gegenüber der aktuellen Haushalts- und Finanzplanung beruhten zu einem Teil auf den vom Senat vorgenommenen Vorsichtsabschlägen, die den bestehenden Risiken der Konjunkturentwicklung Rechnung tragen.

„Zugleich weisen die Daten aber auch auf eine strukturelle Verbesserung der Wirtschafts- und Ertragslage hin, die auf eine wachsende Zahl an Einwohnern, Betrieben und Arbeitsplätzen zurückzuführen ist“, betonte Tschentscher. Die strukturelle Verbesserung der Steuerertragslage könne genutzt werden, um den wachsenden Anforderungen an unverzichtbare staatliche Leistungen für die Bürgerinnen und Bürger besser gerecht zu werden und wichtige Investitionen in die Infrastruktur der Stadt zu finanzieren.

Der Senat werde dabei seinen finanzpolitischen Kurs fortführen und die Haushalts- und Finanzplanung weiterhin konsequent an den langfristig zu erwartenden Steuererträgen orientieren. Auf dieser Grundlage konnten bereits seit dem Haushaltsjahr 2014 regelmäßig Überschüsse im Gesamthaushalt erzielt und Altschulden getilgt werden.

Hintergrund 
Die Steuerschätzung bezieht sich grundsätzlich immer nur auf geltendes Steuerrecht. Bei allen Annahmen ist zu berücksichtigen, dass es sich hierbei um Prognosen auf Grundlage der aktuellen Erkenntnisse handelt. Daher ist auch die aktuelle November-Steuerschätzung für das laufende und insbesondere die folgenden Jahre mit Unsicherheiten behaftet. Bei der späteren Feststellung des tatsächlichen Steueraufkommens sind sowohl positive als auch negative Abweichungen möglich. Aus diesem Grund richtet der Senat seine Haushalts- und Finanzplanung am langfristigen Trend der Steuererträge aus.

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