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CeBIT 2004: Goldmedaille für Hamburg

Moderne Stadt im Netz - Hamburgs E-Government Moderne Stadt im Netz. E-Government - Chancen für Hamburg nutzen.
(fb, 19.3.04) Die Freie und Hansestadt Hamburg hat heute für das gemeinschaftliche Projekt "E-Government in der Metropolregion Hamburg" einen ersten Preis im Wettbewerb "E-Government in Bundes-, Landes- und Kommunalverwaltungen" erhalten, der von den Unternehmen Bearing Point und Cisco Systems bereits zum vierten Mal unter Schirmherrschaft des Bundesministeriums des Innern ausgerichtet wurde.

Die Auszeichnung in der Kategorie "Wirtschafts- und Bürgerdienste" für das gemeinsame Projekt Hamburgs und seiner benachbarten Landkreise Nordniedersachsens und Süd-Schleswig-Holsteins nahmen der Landrat des Landkreises Harburg, Axel Gedaschko, und der Leiter des Amtes für Organisation und Zentrale Dienste der Finanzbehörde, Volker Rachor, im Rahmen der CeBIT 2004 in Hannover entgegen.

Das Projekt "E-Government in der Metropolregion Hamburg"

Die Jury sieht es vor allem als wegweisend für ganz Deutschland an, wenn sich die "Metropole Hamburg - Wachsende Stadt" und die 14 Umlandkreise der Metropolregion miteinander vernetzen. Vom "E-Government in der Metropolregion Hamburg" werden rund vier Millionen Menschen in drei Bundesländern (vergleichbar mit der Fläche von Rheinland-Pfalz) profitieren. Bereits ab Herbst 2004 wird ein erster Länder übergreifender E-Government-Service zwischen den einzelnen öffentlichen Verwaltungen erprobt.

Finanzsenator Dr. Wolfgang Peiner befürwortet den weiteren Ausbau der bestehenden Kooperation der norddeutschen Länder auf allen Ebenen. E-Government nimmt dabei für ihn eine zentrale Stellung ein: "Wir bauen in der Metropolregion Hamburg zügig übergreifende Verwaltungsnetze mit einer einheitlichen IT-Infrastruktur auf, um effektiv auf elektronischer Basis zusammenarbeiten zu können. E-Government ist kein Technikthema, sondern ein Thema für die Menschen, das an Verwaltungsgrenzen nicht halt macht. Da liegt es nahe, gemeinsame Projekte mit seinen Nachbarn anzugehen. Das Ziel lautet: Weg von den zahlreichen Insellösungen hin zu einem gemeinsamen Vorgehen nach dem Prinzip "Einige für alle" - immer orientiert an den Bedürfnissen der Bürger und Unternehmen, aber auch der öffentlichen Verwaltung. Wir sorgen dafür, dass die Daten laufen und nicht wie bisher Bürger und Unternehmen."

Eine Machbarkeitsstudie - online abrufbar unter www.metropolregion.hamburg.de - hat bestätigt, dass das Projekt wirtschaftlich sinnvoll und politisch empfehlenswert ist. Technisch müssen dafür ein "Metropolregion-Netz" aufgebaut und die bestehenden EDV-Anwendungen miteinander verknüpft werden. Hierbei können die Beteiligten auf den öffentlichen IT-Dienstleister Dataport zurückgreifen. Der Datenaustausch erfolgt über den Einsatz einer im Kreis Bad Segeberg erprobten Transaktionsinfrastruktur ("Verwaltung 2000").

Der Wettbewerb

Ziel des Wettbewerbes ist es, verstärkt Internet-Technologien für die Verwaltungsmodernisierung zu nutzen, die Qualität und die Wirtschaftlichkeit des Verwaltungshandelns zu erhöhen sowie zu einer größeren Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit zu gelangen. Eine unabhängige Jury vergab unter den insgesamt 71 Wettbewerbsbeiträgen aus Bund, Ländern und Kommunen Preise für jeweils die beste Konzeption und die beste Realisierung im Bereich "Wirtschafts- und Bürgerdienste" (Beziehung Verwaltung zu Kunden) sowie "Verwaltungsmodernisierung und Bürokratieabbau" (Beziehung Verwaltung zu Verwaltung).

Hamburg in Hannover

Hamburgs erfolgreiche E-Government-Strategie und zahlreiche Projekte sind im Rahmen der CeBIT in Hannover noch bis zum 24. März 2004 (Halle 11, Stand D 72) zu sehen. Im Mittelpunkt der Hamburger Präsentation steht dabei das "HamburgGateway", das Tor zur modernen digitalen Stadt. Hamburg stellt damit als erstes Bundesland eine Benutzeroberfläche für Transaktionen der Bürger und Unternehmen mit der öffentlichen Verwaltung zur Verfügung. Auch ohne digitale Signatur ist über das HamburgGateway eine sichere, einfache, kostengünstige und massentaugliche Identifizierung möglich: Wer sich einmal registriert, kann jederzeit die städtischen Online-Services nutzen. Das HamburgGateway kann auch in anderen Kommunen und Ländern eingesetzt werden und leistet damit zugleich einen wichti-gen Beitrag für verwaltungsübergreifendes E-Government.

Kontaktmöglichkeit
Finanzbehörde Hamburg Burkhard Schlesies Pressestelle Gänsemarkt 36 20354 Hamburg
Tel.: Fax: E-Mail:
040 42823-1662 040 42823-2230 burkhard.schlesies@fb.hamburg.de