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Online-Angebot der Stadt kommt bei den Hamburgern gut an!

16.08.2011

Finanzstaatsrat Jens Lattmann hat heute die Ergebnisse einer stadtweiten Umfrage zum Thema „E-Government-Bedarfe älterer Menschen in Hamburg“ veröffentlicht.

Die Umfrage wurde durch die Westfälische Wilhelms-Universität Münster entwickelt und im April 2011 durchgeführt. Sie ist eingebettet in das Projekt „Electronic Government in einer alternden Gesellschaft – Policies, Projekte, Potenziale“ der Universität Münster, das durch die VolkswagenStiftung finanziert wird.

Staatsrat Jens Lattmann stellte gemeinsam mit dem Projektleiter, Herrn PD Dr. Dr. Björn Niehaves, die Ergebnisse der Befragung in Hamburg vor. Sie basieren auf den Antworten von über 1.000 Bürgerinnen und Bürgern. Insgesamt wurden 6.000 Fragebögen an zufällig ausgewählte Personen verschickt. Ziel der Umfrage war es, die Wünsche der älteren Bevölkerung an das Internetangebot der Stadt zu erfahren, die Umfrage hat aber auch Erkenntnisse über die allgemeine Bekanntheit und Nutzung der Onlineverwaltungsangebote erbracht.

Staatsrat Jens Lattmann: „Für die weitere Entwicklung neuer Services ist es angesichts knapper Kassen wichtiger denn je zu wissen, welche Wünsche die Hamburgerinnen und Hamburger an unser Angebot im Internet tatsächlich haben. Damit können wir uns noch stärker an den Zielen und Wünschen der Bürger ausrichten. Die ältere Generation wird dabei als Zielgruppe immer wichtiger, weil auch sie in immer stärkerem Maße das Internet nutzt.“

Projektleiter PD Dr. Dr. Björn Niehaves zur Zusammenarbeit mit der Freien und Hansestadt Hamburg: „Im Rahmen des Projektes „Electronic Government in einer alternden Gesellschaft“ haben wir schon mehrere ähnliche Umfragen durchgeführt. Bisher haben wir vor allem kleinere Städte untersucht und sind deshalb sehr erfreut, unsere Studie mit den Ergebnissen aus der Erhebung in Hamburg abrunden zu können.“

Das E-Government-Angebot der Stadt wird von den Bürgerinnen und Bürgern insgesamt positiv bewertet. Der Wunsch nach Information steht dabei an erster Stelle. Mit der Verwaltung über das Internet Kontakt aufzunehmen oder konkrete Verwaltungsleistungen abzurufen, ist dagegen weniger stark nachgefragt. Dementsprechend führen der „Behördenfinder“ auf Hamburg.de (www.hamburg.de/behoerdenfinder/) und der „Telefonische HamburgService“ bzw. die D115 die Beliebtheitsskala an. Auch der persönliche Kontakt zur Verwaltung wird weiterhin gewünscht, gerade mit zunehmendem Alter.

Die Bekanntheit der Onlinedienste der Hamburger Verwaltung ist höchst unterschiedlich und wird deshalb genau analysiert werden müssen.

Staatsrat Jens Lattmann: „Es freut mich, dass die zentralen Onlinedienste, wie beispielsweise der Behördenfinder und die zentrale Telefonnummer so gut angenommen werden. Dennoch gibt uns die Umfrage wichtige Hinweise darauf, dass nicht alle Dienste gleichmäßig bekannt sind und genutzt werden. Eine Folge wird sein, dass wir uns darüber Gedanken machen müssen, wie wir die Services noch bekannter machen können.“

Anerkennung findet das städtische Angebot in puncto Sicherheit, ein für die Bürger sehr erfolgskritischer Aspekt für die Nutzung von staatlichen Onlinediensten. So wurde, das Onlineangebot der Stadt als sicherer bewertet als das Internet allgemein.

Die Finanzbehörde wird die Ergebnisse der Umfrage nun weiter im Detail auswerten und mögliche Konsequenzen mit den Behörden entwickeln.

Kontaktmöglichkeit
Pressestelle der Finanzbehörde Daniel Stricker Pressesprecher Finanzbehörde Gänsemarkt 36 20354 Hamburg
Tel.: Fax: E-Mail:
040 42823-1662 040 42823-2230 daniel.stricker@fb.hamburg.de