Bezirk Hamburg-Mitte

Rothenburgsort Goldene Zeiten in Entenwerder

Goldene Zeiten in Entenwerder

Im Rothenburgsorter Elbpark Entenwerder wurde heute Vormittag der „Goldene Pavillon“ sowie die neue Brücke zum ehemaligen Zollponton durch den Senator für Umwelt und Energie, Jens Kerstan, den Bezirksamtsleiter Hamburg-Mitte, Andy Grote und den Leiter der bezirklichen Stadtplanung, Michael Mathe, sowie die Projektinitiatoren offiziell eingeweiht.

Zusammen mit dem seit Juli auf dem Ponton eröffneten und inzwischen sehr beliebten Café Entenwerder1 bilden der „Goldene Pavillon“ und die historische Bogenbrücke ein einmaliges Ensemble.

Im Rahmen des Projekts „Goldene Zeiten für Rothenburgsort“, das der Thomas-i-Punkt-Gründer Thomas Friese ins Leben gerufen hat, ist nach Jahren der Planung und Vision mit dem Goldenen Pavillon nicht nur eine neue Heimstätte für das Segelprojekt „Entenwerder Elbpiraten e.V.“ entstanden, sondern mit dem Café Entenwerder1 auch eine außergewöhnliche Ruheoase geschaffen worden.

„Wir haben Orte in New York oder Berlin gesucht, aber nichts mit Entenwerder Vergleichbares gefunden“, sagt Initiator Thomas Friese. „Wer einmal dort war, wird plötzlich wieder zum Kind, ist Flussschiffer mitten auf der Elbe und kann sich des Zaubers dieses Ortes nicht erwehren.“

Die Vision, den einst vergessenen Elbpark zum neuen Ort für Kultur und Leben umzugestalten, treibt alle Beteiligten an. Ihr gemeinsamer Wunsch ist es, Brücken zu schlagen und Menschen sowie Stadtteile zu verbinden. Der Elbpark Entenwerder und die erweiterte Pontonanlage bieten nicht nur Raum für Hamburgischen Kaffee-Klönschnack, sondern ermöglichen durch den gemeinnützigen Verein Entenwerder Elbpiraten e.V. vor allem den Kindern aus Rothenburgsort, Segelsport und die wassernahe Umwelt zu erleben; etwas, das ihnen trotz der Nähe zum Wasser oft verwehrt bleibt. Die Basisstation für dieses kostenlose und von den Kindern begeistert angenommene Segelangebot befindet sich auf dem Ponton des „Goldenen Pavillons“.

Der „Goldene Pavillon“, einst Teil der Skulpturenausstellung Münster 2007, wurde durch die Architekten modulorbeat geschaffen und bildet nun im Elbpark Entenwerder mit seinen fast zwölf Metern Höhe und seiner goldfarbenen Außenhaut ein weithin sichtbares Zeichen.

Er bietet Raum für Kunst, Kultur und zum Verweilen. Seine Kupferfassade erzeugt dabei eine Spannung aus Licht und Schatten. Das Café, das in umfunktionierten Containern beheimatet ist, lädt zum Entspannen ein, ist mit seinen Containern ein Teil des Hamburger Hafens und fügt sich so in die transformierte Industriewelt im Osten der Elbbrücken ein. In dieser wunderschönen Umgebung mit Blick auf die Elbe können die Besucher des Parks entspannen und Gemeinschaft erleben.

Dazu Senator Jens Kerstan: „Ich freue mich sehr über das neue Goldstück Entenwerder. Mein Dank gilt den Projektinitiatoren, der Familie Friese, die den Weitblick und den Mut besaß, Entenwerder in eine zauberhafte Ruheoase zu verwandeln. Ein solches city-nahes Idyll habe ich so in noch keiner anderen Metropole gesehen.“

Auch Bezirksamtsleiter Andy Grote ist begeistert: „Wir gewinnen einen fantastischen neuen Hamburg-Ort. Es tut sich was ,,stromaufwärts’‘ und auch Entenwerder selbst bietet viele weitere Potenziale um den Menschen eine aktive Nutzung zu ermöglichen und die einmaligen Eigenschaften dieses wundervollen Ortes zu entdecken.“

In das Projekt flossen öffentliche Fördermittel in nicht unerheblichem Umfang: Zirka eine Millionen Euro flossen über die Behörde für Umwelt und Energie (damals: BSU) in die Sicherungsmaßnahmen, die Dalben, die landseitige Erschließung sowie in die Sanierung und Aufstellung der historischen Brücke, die bereits vor einem Jahr in Zusammenarbeit mit der Realisierungsgesellschafft REGE errichtet wurde.

Der Goldene Pavillon, die Errichtung der Anlage sowie die Einrichtung des Cafés und des Segelprojektes wurden durch das Bezirksamt Hamburg-Mitte mit entwickelt und über Städtebauförderungsmittel (RISE) mit 100.000 Euro sowie in der Projektentwicklung unterstützt.

Für weitere Informationen, Ansprechpartner vor Ort oder Bild- und Videomaterial:

Bezirksamt Hamburg-Mitte
Pressestelle
Sorina Weiland
Tel.: +49 40 42854-2877
E-Mail: pressestelle@hamburg-mitte.hamburg.de

Thomas-i-Punkt
Mitja Meyer
E-Mail: mitja.meyer@thomasipunkt.de
0151 25218648

oder

Alexandra Friese
E-Mail: alexandra.friese@thomasipunkt.de
0172 4377778