Bezirk Wandsbek

Newsletter - Juli 2017 Neuigkeiten aus dem Bezirksamt Wandsbek


Neuigkeiten aus dem Bezirksamt - Bezirksamt Wandsbek

Thomas Ritzenhoff BezirksamtsleiterLiebe Wandsbekerinnen und Wandsbeker, liebe Leserinnen und Leser,

kurz vor den Hamburger Sommerferien möchte ich Ihnen auch in diesem Jahr einen kleinen Gruß vom Bezirksamt Wandsbek zukommen lassen. In diesem Newsletter informieren wir Sie über eine Auswahl aktueller Themen des Bezirks:

So freuen wir uns, berichten zu können, dass die Maßnahmen zur Neugestaltung des südlichen Mühlenteichparks abgeschlossen sind, ein Entwicklungskonzept für die Rahlstedter und Stapelfelder Feldmark gemeinsam mit Ihnen entwickelt werden konnte und dem Ostpreußenplatz durch die Umgestaltung und Neuordnung eine bessere Aufenthaltsfunktion und -qualität gegeben wird.

Auch der Neubau für die Jugendeinrichtung Triangel samt Außenanlage in Hohenhorst ist fertiggestellt und wurde im Juni feierlich eingeweiht. Die Umgestaltung des zentralen Bereichs um das Einkaufszentrum und die Mittelachsen im Stadtteil Steilshoop hat unlängst begonnen. Was dieses im Einzelnen bedeutet, erfahren Sie auf den folgenden Seiten oder Sie besuchen uns im Internet unter www.hamburg.de/wandsbek/.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien einen fröhlichen Sommer!

Ihr

Thomas Ritzenhoff
Leiter des Bezirksamtes Wandsbek 

Der Sommer-Newsletter steht am Ende dieser Seite im Downloadbereich auch als PDF-Datei zum Herunterladen bereit. Die PDF-Datei ist nicht barrierefrei.

Bürgersprechstunden

Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff wird seine regelmäßigen Bürgersprechstunden auch im zweiten Halbjahr 2017 fortsetzen. Einmal monatlich haben alle Bürgerinnen und Bürger in einer der fünf Regionen des Bezirks die Gelegenheit, ihre Anliegen persönlich und ohne Voranmeldung mit ihm zu besprechen.
Die Sprechstunden finden von 16 bis 18 Uhr vor den Sitzungen des jeweiligen Regionalausschusses statt. Folgende Termine sind im zweiten Halbjahr geplant:

  • 13. September 2017: Alstertal
  • 04. Oktober 2017: Kerngebiet
  • 16. November 2017: Bramfeld
  • 14. Dezember 2017: Walddörfer

Die genauen Orte werden rechtzeitig unter www.hamburg.de/wandsbek/ veröffentlicht. Zusätzlich bieten auch die Regionalbeauftragten des Bezirksamtes regelmäßig Sprechstunden an. 

Einweihung des Mühlenteichparks

Die Maßnahmen zur Neugestaltung des südlichen Mühlenteichparks sind abgeschlossen. Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff eröffnete den Park nach der Umgestaltung Ende April im Rahmen einer kleinen Einweihungsfeier.
Zu den wesentlichen Gestaltungselementen der Neugestaltung zählen unter anderem die Erweiterung des Parkwegenetzes sowie die Aufstellung vieler neuer Parkbänke und Papierkörbe, die Schaffung zweier neuer Parkzugänge, die Erweiterung der zentralen großen Parkwiese mit Anlage eines sanften Rasenerdwalls und neuen Pflanzflächen sowie der Neubau eines Kunststoffspielfeldes zum Bolzen und Streetball spielen.
Damit ist die beliebte Parkanlage südlich des Mühlenteichs, nach dem Neubau des Spielplatzes vor ein paar Jahren wieder komplett nutzbar.

„Chill dich schlau!“

Bereits zum elften Mal fand dieses Jahr im Juni das Kinder- und Jugendkulturfest der Offenen Kinder- und Jugendarbeit unter dem Motto „Chill dich schlau!“ statt. Dr. Melanie Leonhard, Senatorin der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration, sowie Wandsbeks Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff besuchten die Veranstaltung auf dem Wandsbeker Marktplatz. Neben einem vielseitigen Bühnenprogramm präsentierten sich über 30 Einrichtungen der Offenen Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und ihren Familien.

Entwicklungskonzept Rahlstedter und Stapelfelder Feldmark

Der Bezirk Wandsbek und die Gemeinde Stapelfeld planen im Zuge der interkommunalen Entwicklung von Gewerbeflächen südlich und nördlich der Stapelfelder Straße den Landschaftsraum für Erholung und Naturschutz aufzuwerten. Hierfür wurde das Leitbild des "Landschaftsaufbaus Große Heide" entwickelt. Von Januar bis März konnten sich Bürgerinnen und Bürger mit ihren Vorstellungen und Ideen für den Landschaftsraum „Große Heide“ auf einer Online-Plattform beteiligen. Auf anschließenden Workshops wurden gemeinsam Ziele und Maßnahmen entwickelt. Die Ergebnisse des Beteiligungsprozesses werden als Empfehlungen in die weiteren politischen Entscheidungsprozesse und Planungen einfließen. Der Bezirk Wandsbek und die Gemeinde Stapelfeld streben an, ausgewählte Maßnahmen in Verbindung mit den Bebauungsplänen zur Gewerbeflächenentwicklung, zum Beispiel als naturschutzrechtlicher Ausgleich, und über Spenden oder öffentliche Fördergelder umzusetzen.

Pläne sowie der aktuelle Planungsstand können unter www.hamburg.de/wandsbek/grosse-heide eingesehen werden.

Fünf Jahre „Haus am See“

Das „Haus am See“ in Hohenhorst bietet eine bunte Mischung aus den Bereichen Bildung, Beratung, Kultur und Freizeit durch verschiedenste Anbieter unter einem Dach an. Institutionen, Ehrenamtliche und auch temporäre Nutzer haben hier ein neues Zuhause gefunden.

Mit dem fünften Jubiläum in diesem Jahr begann gleichzeitig eine neue Ära: Neben der Ursprungsbezeichnung darf sich das Haus nun auch durch die Förderung von Bund und Bezirk als Mehrgenerationenhaus bezeichnen. Das „Haus am See“ nahm im Februar 2017 als eines von rund 100 neuen Mehrgenerationenhäusern die Arbeit im gleichnamigen Bundesprogramm auf. In den nächsten vier Jahren soll es mit 40.000 Euro jährlich gefördert werden. 10.000 Euro werden durch das Bezirksamt Wandsbek aufgebracht, drei Viertel stellt das Bundesfamilienministerium. Dadurch wird es möglich, die vielfältigen ehrenamtlichen Gremien und Gruppen wie den Förderverein Hohenhorst und die Seniorenarbeit der U99 sowie die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund zu unterstützen.

Da Ende diesen Jahres Hohenhorst aus der RISE-Förderung entlassen wird, können mit dem Mehrgenerationenhaus diese Prozesse weitergeführt werden. Das „Haus am See“ wird Teil der kommunalen Strategie zur Verstetigung der Quartiersentwicklung und der bezirklichen Flüchtlingskoordination.

Arbeit der Wandsbeker Pflegestützpunkte

Im Bezirk Wandsbek sind zwei Pflegestützpunkte ansässig: einer am Wandsbek-Markt in der Wandsbeker Allee 62 und einer in Rahlstedt in der Rahlstedter Straße 151 – 157. Neben der kostenfreien und vertraulichen Beratung für pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen veranstalten die Pflegestützpunkte regelmäßig Veranstaltungen zu Themen der Pflegeberatung, zum Beispiel zur Vorsorgevollmacht und zu alternativen Wohnformen. Im Internet werden diese Termine rechtzeitig angekündigt unter www.hamburg.de/wandsbek/pflegestuetzpunkt und www.hamburg.de/wandsbek/pflegestuetzpunkt-rahlstedt.

Projekt KULTURISTENHOCH2

Das Generationenprojekt in Kooperation mit Hamburger Schulen und KulturLeben Hamburg e.V. ermöglicht das gemeinsame Erleben kultureller Veranstaltungen über Altersgrenzen hinweg. Es richtet sich speziell an Seniorinnen und Senioren mit kleiner Rente und wird ausschließlich durch Fördergelder und Spenden finanziert.

KULTURISTENHOCH2 regt den Austausch zwischen den Generationen auch in Wandsbek an: Im Juni fand ein Begegnungsfest im Gymnasium Rahlstedt statt. Als Schirmherrin war Hamburgs zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank vor Ort. Auch Wandsbeks Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff gehörte zu den Gästen und setzt sich für gelebte soziale Verantwortung in den Stadtteilen ein.

Einweihung der Jugendeinrichtung Triangel in Hohenhorst

Der Neubau für die Jugendeinrichtung Triangel (ehemals get-to) samt Außenanlage in Hohenhorst ist fertiggestellt und wurde im Juni feierlich eingeweiht. Als letztes Neubauprojekt von insgesamt vier Baumaßnahmen in dem Handlungsfeld Offene Kinder- und Jugendarbeit, die im Rahmen der RISE-Förderung realisiert wurden, grenzt der Neubau direkt an die Schule Potsdamer Straße im Hohenhorst Park. Dieser Standort ermöglicht eine Kooperation mit der Schule samt neuen, gemeinsamen Angeboten. Am Nachmittag wird die Jugendeinrichtung zum Anlaufpunkt für Schülerinnen und Schüler.

Der Neubau der Quadriga gGmbH ist durch Mittel des Rahmenprogramms Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE), vom Bezirksamt Wandsbek und dem Sanierungsfonds der Bürgerschaft gefördert.

Hohenhorst befindet sich in der sogenannten Nachsorge-Phase der RISE-Förderung und wird Ende dieses Jahres aus der selbigen entlassen.

Neubildung der Seniorenvertretungen im Bezirk Wandsbek

Mitte April 2017 wählte die neue Seniorendelegiertenversammlung Wandsbek in ihrer ersten und konstituierenden Sitzung den neuen Vorstand und den Bezirks-Seniorenbeirat.

Nach Begrüßung durch den stellvertretenden Bezirksamtsleiter Frank Schwippert wurden die Wahlvorgänge vollzogen. Erneut wurde Wilfried Buss aus Wellingsbüttel zum Vorsitzenden gewählt. Zu seinen Stellvertretern wählte die Versammlung Marianne Blum aus Sasel und Norbert Gabbert aus Bergstedt.

In der konstituierenden Sitzung des Wandsbeker Bezirks-Seniorenbeirates am 9. Mai .2017 wurde Frau Inge-Maria Weldemann zur Vorsitzenden gewählt. Zu ihrem Stellvertreter wählten die Beiräte Herrn Helmut Hurtz.

Der Bezirks-Seniorenbeirat vertritt die Interessen der Generation 60+ in der Öffentlichkeit in vielen Gremien und Organisationen des Bezirks. In ihm engagieren sich Seniorinnen und Senioren für ein selbstbestimmtes und aktives Leben der älteren Bevölkerung im Bezirk.

Umgestaltung Ostpreußenplatz

 Der Ostpreußenplatz in Wandsbek-Gartenstadt verkörpert insbesondere durch die U-Bahnhaltestelle Wandsbek-Gartenstadt, die Buslinien M 8, 118 und 166 sowie den Taxenstand einen wichtigen Verkehrsknotenpunkt des Bezirkes. Ihm soll durch die Umgestaltung und Neuordnung eine bessere Aufenthaltsfunktion und -qualität gegeben werden.

Der Platzbereich mit seinen Aufenthaltsflächen, den Geschäften und der U-Bahnstation soll von den Verkehrsflächen mit den Bussen, der Straße und den Taxenständen sowie deren negativen Begleiterscheinungen räumlich getrennt werden. Die Gestaltung schließt auch die bislang benachteiligte Geschäftslage auf der Westseite des Platzes mit ein und fügt das Ensemble zusammen.

Eine großer „farbiger Teppich“, der aus Bändern mit rot-braunem Klinker und grauem Granit besteht, bildet eine rechteckige Platzfläche. Er lenkt die Aufmerksamkeit auf die Mitte des Platzes, um die herum sich die Gebäude mit Geschäften anordnen.

Die Planung sieht die Unterbringung von insgesamt 276 Fahrradstellplätzen (ohne StadtRad) vor. Außerdem sollen auf der südlichen Seite des Ostpreußenstiegs abschließbare B&R Mietboxen für insgesamt 40 Fahrräder zur Verfügung gestellt werden. Eine StadtRad-Station für 23 Fahrräder schließlich wird am südlichen Rand des Platzes unter der Baumreihe positioniert.

Im Rahmen einer Anliegerinformationsveranstaltung im April hat das Bezirksamt den Stand und Verlauf der Planung präsentiert.

Sympathie-Logo für Jenfeld

Im Rahmen des Wahlpflichtkurses „Imagekampagne Jenfeld" haben sich Schülerinnen und Schüler des zehnten Jahrgangs der Max-Schmeling-Stadtteilschule der Erforschung des Stadtteils Jenfeld und dem Entwurf eines Sympathie-Logos gewidmet. Die Logos wurden im Jenfelder Einkaufszentrum ausgestellt, wo Besucherinnen und Besucher ihren Favoriten wählen konnten. Anschließend bewertete auch eine Jury die Sympathie-Logos. Als Schirmherr der Aktion nahm Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff im April an der Preisverleihung teil und ehrte die Gewinnergruppe mit dem bunten J, welche als Zielgruppe Familien wählte und zur Aussage des Logos meinte: "Durch die vielen unterschiedlichen Menschen soll das Logo die Vielfalt im Stadtteil, die unterschiedlichen Kulturen, Hautfarben und Religionen ausdrücken und außerdem den Zusammenhalt im Stadtteil zeigen."

Das Ergebnis wird in Jenfeld sichtbar bleiben: Das Gewinner-Logo wird zukünftig auf Stoffbeuteln gedruckt sein, die im Einkaufszentrum Jenfeld erhältlich sind. Auch die Stiftung Nachbarschaft, die das Projekt gefördert hat, hat angekündigt, dass sie das Logo auf ihrem Briefpapier verwenden wird.

Gedenkveranstaltung zur Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus

Die Bezirksversammlung Wandsbek veranstaltete im Januar eine Veranstaltung mit dem Titel „Verfolgte Frauen und Männer im Nationalsozialismus - Straßennamen Jenfelder Au“. In der Otto-Hahn-Schule gab es die seltene Gelegenheit, den inzwischen 95-jährigen Ludwig Baumann, einen Zeitzeugen, zu erleben. Er war ein Weggefährte Kurt Oldenburgs, nach dem bereits eine Straße im Neubaugebiet Jenfelder Au benannt worden ist. Die beiden Männer versuchten als 22-Jährige aus dem besetzten französischen Bordeaux mit Hilfe der Resistance zu fliehen, wurden aufgegriffen und von einem deutschen Marinegericht 1942 zum Tode verurteilt. Trotz der späteren Begnadigung wurden sie zu einem sogenannten „Bewährungseinsatz“  an die russische Front geschickt. Während Kurt Oldenburg nicht mehr zurückkehrte, überlebte Ludwig Baumann. Abgesehen von seinen Erlebnissen während des Krieges berichtete Herr Baumann von seinem jahrzehntelangen Kampf für die Rehabilitierung von Wehrmachtsdeserteuren.

Markt- und Eventfläche Steilshoop

Entsprechend den Planungen, die im September und Oktober im letzten Jahr den Stadtteilvertretern und den beteiligten Gremien der Bezirksversammlung vorgestellt und erläutert wurden, hat das Bezirksamt im Juli im Rahmen der Integrierten Stadtteilentwicklung (RISE) mit der Umgestaltung des zentralen Bereichs um das Einkaufszentrum und die Mittelachsen im Stadtteil Steilshoop (RISE Steilshoop) begonnen.

Die Umgestaltung impliziert folgende Maßnahmen: Umbau Fehlinghöhe zum Schreyerring zu einer Sackgasse mit Wendekehre, Umbau des nördlichen Bereiches Schreyerring zu einer Markt- und Eventfläche aus großformatigen Betonpflaster mit einer hierin integrierten Fahrbahn, Neugestaltung der Nebenflächen im Schreyerring und der fußläufigen Ost- und Westanbindung an den Gropiusring sowie die Anpassung der Asphaltfahrbahn Schreyerring westlich und östlich des Einkaufszentrums, einschließlich deren Sanierung. Die Gesamtbauzeit ist bis etwa Juli 2018 vorgesehen. Die Straßenbauarbeiten werden in mehreren Bauphasen durchgeführt. Beeinträchtigungen für Anwohnerinnen, Anwohner sowie Wegebenutzerinnen und Wegebenutzer lassen sich bei Baumaßnahmen nicht vermeiden. Das Bezirksamt ist bemüht, Störungen und Behinderungen auf das unvermeidbare Maß zu beschränken.

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