Senatskanzlei

Auslandsreise Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank reist nach Israel

Im Mittelpunkt der Reise steht die Förderung von Wissenschaft, Forschung und Existenzgründungen

Hamburgs Zweite Bürgermeisterin und Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung Katharina Fegebank reist am kommenden Montag, den 4. September 2017, nach Israel. Zu ihrer Delegation gehören Vertreter von Hamburger Start Ups, Wissenschafts- und Wirtschaftsexperten sowie Repräsentanten der Jüdischen Gemeinde und der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Hamburg (DIG).

Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank reist nach Israel

Das Programm wurde in einer Kooperation zwischen der DIG und dem Senat vorbereitet. Hauptthemen der Reise sind Innovationen und Existenzgründungen. Gerade bei der Förderung von Unternehmensgründungen in den Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen gilt Israel als weltweit vorbildlich.

Katharina Fegebank erklärte zu den Zielen ihrer Reise: „Israels ehemaliger Staatspräsident Schimon Peres stellte einst zutreffend fest: ‚Land hat Grenzen. Wissen hat Horizonte.‘ Wir reisen in ein Land, in dem Konflikte um Grenzen den Alltag und die gesellschaftliche Debatte stärker prägen, als wir es uns in der Mitte Europas heute vorstellen können. Aber wir reisen auch in ein Land, das die Horizonte des Wissens mit Fleiß und Hingabe stetig erweitert. Israel ist ein führender Hightech-Standort und bei erfolgreichen Existenzgründungen ganz weit an der Spitze. Besonders stark sind die Israelis, wenn es darum geht, junge Wissenschaftler und Forscher in den Hochschulen zum Unternehmertum zu ermutigen. Die Israelis konnten statt auf Bodenschätze immer nur auf die Schätze in ihren Köpfen vertrauen, und sie haben damit Beeindruckendes geschaffen. Wir können davon lernen. Die Freie und Hansestadt Hamburg ist die Gründungshauptstadt Deutschlands, und wir möchten diese starke Position ausbauen. Nur die Förderung von Forschung, Innovationen und Unternehmensgründungen und ihre Verbindung miteinander sorgen dafür, dass wir die wirtschaftliche Zukunft unserer Hafenmetropole auf ein breiteres Fundament stellen. Gründungsförderung ist zudem eine wichtige Strategie, um in der Einwanderungsstadt Hamburg für Menschen unterschiedlicher Herkunft neue berufliche Existenzen zu ermöglichen und insgesamt mehr Beschäftigung zu schaffen. Ich erwarte deshalb in Israel viele interessante Gespräche und freue mich, dass eine so bunt gemischte Delegation aus Hamburger Entscheidern und Talenten mich begleitet.“

Während ihrer Reise wird Katharina Fegebank mit dem Bürgermeister von Tel Aviv und Vertretern der israelischen Regierung ebenso zusammentreffen wie mit Vertretern von Wissenschaft und Wirtschaft. Die Hamburger Delegation nimmt am DLD Tel Aviv Innovation Festival teil – einem Anlaufpunkt für die weltweite Start Up-Szene. Geplant sind unter anderem auch Besuche in drei Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen, dem Interdisciplinary Center (IDC) Herzliya, dem Weizmann Institute of Science in Rechovot und der Hebrew University of Jerusalem.

Auf Einladung der Heinrich-Böll-Stiftung nimmt Katharina Fegebank an einem Runden Tisch mit verschiedenen Verbänden und Initiativen teil, um sich über die aktuelle Lage im Nahostkonflikt auszutauschen.

Außerdem wird die Zweite Bürgermeisterin mit der Delegation Yad Vashem besuchen - die Gedenkstätte für die Opfer des Holocausts. Dort wird sie für den Senat der Freien und Hansestadt Hamburg einen Kranz niederlegen.

Die Delegation wird am 7. September nach Deutschland zurückkehren.