Senatskanzlei

23. März 2017, 10 Uhr Klimawandel erfordert gezielte Stadtplanung

Umweltbehörde und HafenCity Universität (HCU) laden Medienvertreter ein zur Konferenz „Überflutungs- und Hitzevorsorge in Hamburg“ 

Klimawandel erfordert gezielte Stadtplanung

Der Klimawandel wird Hamburg laut Deutschem Wetterdienst mehr Starkregen und Hitzetage bringen. Unsere Stadt muss sich darauf vorbereiten, denn Überflutungsvorsorge bei Wolkenbrüchen oder Hitzevorsorge in den Sommermonaten werden unerlässlich. Aber was ist nötig? Was ist sinnvoll? Und wer ist zuständig?

Diese Fragen werden auf der Veranstaltung „Überflutungs- und Hitzevorsorge in Hamburg für eine wasser- und klimasensible Stadtentwicklung“ von Expertinnen und Experten erörtert. Zur Eröffnung der Konferenz mit Wissenschafts-Staatsrätin Dr. Eva Gümbel und Prof. Dr. Wolfgang Dickhaut von der HafenCity Universität Hamburg (HCU) laden wir Vertreterinnen und Vertreter der Medien sehr herzlich ein am

Donnerstag, den 23. März 2017 um 10 Uhr
in die HafenCity Universität, Überseeallee 16, 20457 Hamburg
(Kontakt zur Presse-Akkreditierung: Marina Brink, marina.brink@vw.hcu-hamburg.de)

Für die Überflutungs- und Hitze-Vorsorge müssen sowohl städtische Behörden als auch Gebäudeeigentümer tätig werden. Dazu sind Akteure aus den Bereichen Stadt-, Freiraum- und Verkehrsplanung, Wasserwirtschaft und Architektur gefragt, die künftig stärker interdisziplinär zusammenarbeiten müssen. Wie das umgesetzt werden kann, soll im Rahmen der Veranstaltung beantwortet werden. Referentinnen und Referenten sind Lykke Leonardsen (City ofCopenhagen), Daniel Goedbloed (Amsterdam), Jürgen Preiss (Stadt Wien) sowie Prof. Dr. Wolfgang Dickhaut und Zamna Rodriguez Castillejos (KLIQ-Projekt) von der HCU Hamburg.

Weitere Infos zum Projekt finden Sie unter www.hcu-hamburg.de/kliq
Bildmaterial unter t.hh.de/8399568

Hintergrund: Mit dem notwendigen Bau von neuen Wohnungen in Hamburg und der Erschließung von Gewerbeflächen nimmt die Versiegelung von Flächen zu. In baulich verdichteten Quartieren entstehen Hitze-Inseln. Wolkenbrüche oder Platzregen nehmen ebenfalls zu und belasten die Entwässerungsinfrastruktur. Hieraus entstand innerhalb eines fünfjährigen Gemeinschaftsprojektes der „Strukturplan Regenwasser 2030“, der sich mit der RegenInfraStrukturAnpassung (RISA) beschäftigt. Auf dieser Grundlage hat die HCU Hamburg nun konkrete Empfehlungen und Strategien entwickelt, die am 23. März 2017 erörtert werden sollen.

Rückfragen der Medien

Marina Brink, Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (HCU)
Telefon: 040 42827 2733
E-Mail: marina.brink@vw.hcu-hamburg.de

Prof. Dr. Wolfgang Dickhaut, Umweltgerechte Stadt- und Infrastrukturplanung
Telefon: 040 42827 5095
E-Mail: Wolfgang.Dickhaut@hcu-hamburg.de

Pressestelle der Behörde für Umwelt und Energie
Telefon: 040 428 40 – 3065

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