„Lernen vor Ort“ Hamburg
Das sind die zentralen Aufgaben des neuen Projekts ‚Lernen vor Ort’ der Behörde für Schule und Berufsbildung in Zusammenarbeit mit allen sieben Bezirken. Mit dieser Zielvorgabe ist das Projekt in den unterschiedlichsten Hamburger Bildungsbereichen präsent. Von der frühkindliche Bildung bis zur Gestaltung der nachberuflichen Phase.
Initiiert wurde das Förderprogramm vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit deutschen Stiftungen. Mit diesem Vorhaben soll die Entwicklung eines stadtstaatlichen Bildungsmanagements für das Lebenslange Lernen vor Ort gefördert werden.
Über einen Zeitraum von drei Jahren unterstützt das Programm 40 Kreise und kreisfreie Städte mit einem Gesamtvolumen von 60 Millionen Euro. Verantwortlich für das Hamburger Projekt „Lernen vor Ort“ ist das Amt für Weiterbildung in der Behörde für Schule und Berufsbildung. Darüber hinaus ist es in das Rahmenprogramm des Senats zur „Integrierten Stadtteilentwicklung“ eingegliedert und mit den im Hamburger Schulgesetz verankerten Regionalen Bildungskonferenzen verknüpft.
Was will "Lernen vor Ort"?
„Lernen vor Ort“ will bestehende Bildungsangebote, Förderinitiativen und Beratungseinrichtungen in der Stadt miteinander verknüpfen und aufeinander abstimmen. So soll aus einzelnen Bildungsinseln eine geschlossene und in jedem Lernbereich tragfähige Bildungslandschaft entstehen.
Lebenslanges Lernen
So sollen individuelle Bildungsübergänge erfolgreicher gelingen und lebenslanges Lernen ermöglicht werden. „Lernen vor Ort“ entwickelt die dafür notwendigen Strukturen, indem es auf entscheidungspolitischer Ebene Wege ebnet und belastbare Brücken der Zusammenarbeit zwischen den Hamburger Bildungseinrichtungen baut.
Hierbei wird es von allen sieben Bezirken, relevanten Fachbehörden und den drei Patenstiftungen
unterstützt.
Doch nur, wenn auch alle Bildungseinrichtungen mit an Bord sind, ist ein aufeinander abgestimmtes Bildungssystem zu erreichen. „Lernen vor Ort“ setzt deshalb entscheidend auf die Kooperationskompetenz der Bildungspartner in der Stadt.
Impulsgeber, Ideenlieferant und Moderator
Das Projekt selbst versteht sich vor allem als Impulsgeber, Ideenlieferant und Moderator eines wichtigen Diskussions- und Entwicklungsprozesses. „Lernen vor Ort“ will anregen, motivieren, hinterfragen und möglichst alle, die sich in Hamburg für Bildung engagieren, herausfordern: zum Dialog, zur selbstkritischen Betrachtung, zur Entwicklung kreativer Bildungsansätze und vor allem zu einer ressort-, behörden- und institutionsübergreifenden Zusammenarbeit.
Einige konkrete Vorhaben bis zum Projektende 2012:
- Empfehlung für ein neues Managementmodell im Bildungsbereich auf ministerieller und bezirklicher Ebene
- Entwicklung von good-practice Modellen im Bereich der Bildungsübergänge
- Gewinnung von ehrenamtlichen und professionellen „Zukunftslotsen“ die modellhaft im und für den Bezirk Harburg niedrigschwellige Verweisberatung anbieten
- Entwicklung eines Verfahrens zur Koordination von Angebot und Bedarf von Mentorenprogrammen an Schulen in den Bezirken Altona, Harburg, HH-Mitte, Eimsbüttel und HH-Nord

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