Das Prostituiertenschutzgesetz

Hinweise zur Umsetzung

Das Prostituiertenschutzgesetz ist am 1. Juli 2017 in Kraft getreten. Mit dem Gesetz wird eine behördliche Anmelde­pflicht für alle Prostituierten ein­ge­führt. Das Anmelde­verfahren sieht ver­pflichtend die Wahr­nehmung eines Informations- und Beratungs­gesprächs, insbesondere der Gesundheits­be­ratung vor. Darüber hinaus wird eine Erlaubnis­pflicht für den Betrieb eines Prostitutions­gewerbe eingeführt. Die gesundheitliche Beratung hat am 2. Oktober begonnen. Die Terminvergabe für die persönliche Anmeldung ist ab sofort möglich (Tel. 040 428 11-1466). Anträge für die Erlaubnis­erteilung eines Prostitutions­gewerbes werden ab dem 30. Oktober 2017 entgegen­genommen.