Das Prostituiertenschutzgesetz

Hinweise zur Umsetzung

Das Prostituiertenschutzgesetz ist am 1. Juli 2017 in Kraft getreten. Mit dem Gesetz wird eine behördliche Anmeldepflicht für alle Prostituierten eingeführt. Das Anmeldeverfahren sieht verpflichtend die Wahrnehmung einer gesundheitlichen Beratung sowie bei der Anmeldung ein Informations- und Beratungsgespräch vor. Darüber hinaus wird eine Erlaubnispflicht für den Betrieb eines Prostitutionsgewerbes eingeführt. Die Terminvergabe für die gesundheitliche Beratung GESAH 14 (Tel: 040 42837-4120) und persönliche Anmeldung im Fachamt FA-BEA*Pro (Tel. 040 428 11-1466) ist ab sofort möglich. Antragsformulare für das Prostitutionsgewerbe sowie Hinweise finden Sie unter der Rubrik Betreiber/Betreiberin. Anträge für die Erlaubniserteilung eines Prostitutionsgewerbes werden seit dem 30. Oktober 2017 entgegengenommen.