Hamburg erkunden Rahlstedt – Bevölkerungsstärkster Stadtteil der Hansestadt samt historischem Dorfkern

Die Möglichkeit, seine Freizeit in unberührter Natur zu verbringen, günstiger Wohnraum und ein gut erhaltener historischer Ortskern zeichnen den ehemaligen Villenvorort Rahlstedt aus.

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Hamburg Rahlstedt


Im Nordosten Hamburgs liegt Rahlstedt, der mit knapp 85.000 Einwohnern der bevölkerungsreichste Hamburger Stadtteil ist. Er besteht überwiegend aus Wohngebieten, wobei sich dichte und lockere Bebauung abwechseln. Rahlstedt gehört zum Bezirk Wandsbek und grenzt an den Schleswig-Holsteinischen Kreis Stormarn. Das Viertel wurde erstmals 1248 urkundlich erwähnt. Damals gehörte es unter dem Namen "Radulestede" dem Herzogtum Holstein unter dänischer Krone an. 1864 fiel es im Krieg zwischen Dänemark und Preußen an Preußen und wurde dem Hamburger Stadtgebiet erst 1937 im Rahmen des Groß-Hamburg-Gesetzes angegliedert. Die Bevölkerungszahl von Rahlstedt stieg in den sechziger Jahren erheblich an. Damals wurden mehrere neue Ortsteile auf Gebieten gegründet, die zuvor hauptsächlich landwirtschaftlich genutzt wurden.

Der Wohnraum, der hierdurch entstand, wurde dringend benötigt, um die Menschen aufzunehmen, die in der Flut von 1962 obdachlos geworden waren. Zu Rahlstedt gehörte lange Zeit der Truppenübungsplatz Höltigbaum. Die Kaserne wurde allerdings 1997 aufgelöst und das Gelände zum Teil unter Naturschutz gestellt. Daneben entstanden hier aber auch die Siedlungen Rahlstedt Boltwiesen und Rahlstedter Höhe, die die Einwohnerzahl auf knapp 85.000 ansteigen ließen.

Karte

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Rahlstedt – Bevölkerungsstärkster Stadtteil der Hansestadt samt historischem Dorfkern
Die Möglichkeit, seine Freizeit in unberührter Natur zu verbringen, günstiger Wohnraum und ein gut erhaltener historischer Ortskern zeichnen den ehemaligen Villenvorort Rahlstedt aus.
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20150604 14:08:22
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