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Behörde für Schule und Berufsbildung Behörde für Schule und Berufsbildung

Gewaltprävention im Kindesalter

Auch bei REBUS Nord gibt es einen Mitarbeiter, der auf Gewaltprävention im Kindesalter (GiK) spezialisiert ist. Unser GiK-Fachmann berichtet:

Ich bin seit Mai 09 die GiK- Fachkraft.

Meine Aufgabe besteht darin, Schülern bis zum 14. Lebensjahr, die  durch aggressives und/oder antisoziales Verhalten über einen längeren Zeitraum (mindestens 6 Monate) auffallen, zu helfen. Für jedes Kind versuche ich gemeinsam mit anderen Beteiligten einen individuellen Weg zu finden, damit es alternative Verhaltensmöglichkeiten lernt. Ziel ist es, dass diese Kinder nicht den Weg einer „Gewaltkarriere" einschlagen.  

Schülerstern

(hfr)

Mehrere Wissenschaftler haben herausgefunden, dass bestimmte Faktoren eine Gewaltkarriere begünstigen.

Aber gerade bei Kindern gibt es noch die Möglichkeit, ihr Verhalten positiv zu verändern. Hierzu ist eine enge Zusammenarbeit mit Schule, Eltern, Umfeld, ggf. dem Jugendamt oder Therapeuten und natürlich dem Kind notwendig.

Ein zweiter Schwerpunkt meiner Arbeit besteht darin, Schulen zum Thema Gewaltprävention Gruppenangebote vorzustellen und zu vermitteln. Ab 2010 werde ich auch eigene Gruppenangebote anbieten.

Bei meiner bisherigen Tätigkeit im Jugendamt habe ich Familien in Krisensituationen unterstützt und Eltern in ihrer Erziehungskompetenz gestärkt. Ich erhoffe mir bei meiner neuen Aufgabe, dass durch präventives Arbeiten Kinder auf ihrem Lebensweg nicht zu „Fällen" werden, sondern durch frühzeitiges Intervenieren ihren Platz in der Gesellschaft finden.

Für An- oder Nachfragen meine Tel. Nummer: (040) 428 63 - 4046

Jan Asmus