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Der Regionalpark Wedeler Au / Rissen-Sülldorfer-Feldmark

Regionalpark Landschaft um Sülldorf: E. Kossak) Regionalpark Landschaft um Suelldorf (Foto: E. Kossak)

(E. Kossak)

Die Stadt Wedel, der Bezirk Hamburg Altona und die Nachbargemeinden Holm, Appen, Schenefeld und Pinneberg gestalten gemeinsam den ersten länderübergreifenden Regionalpark in der Metropolregion Hamburg.

Mit der Umsetzung des Modellprojekts „Regionalpark Wedeler Au / Rissen-Sülldorfer Feldmark" hat die gemeinsame Landesplanung der Metropolregion Hamburg sich deutlich für die Weiterentwicklung der Naherholungsinfrastruktur sowie für die Aufwertung der öffentlichen Räume ausgesprochen. Dabei wurde ausdrücklich betont, dass der Regionalpark Vorbildcharakter für vergleichbare Vorhaben in der Metropolregion Hamburg haben soll.

Worum geht es bei dem Modellprojekt Regionalpark?

Siedlungsräume, Elbstrom, Marsch und Geest in engster Verzahnung - diese Besonderheit der naturräumlichen Lage hat im Bereich Altona und Wedel zur Ausbildung einer unvergleichlichen Kulturlandschaft geführt. Leider sind die Zusammenhänge und die Qualitäten dieser Landschaft noch nicht hinreichend bekannt. Eine gemeinsam getragene regionale Identität fehlt. Mit dem länderübergreifenden Projekt des Regionalparks Wedeler Au / Rissen-Sülldorfer Feldmark werden die bereits in den 20er Jahren entwickelten Grundgedanken eines regionalen Freiraumnetzes aufgenommen und auf die heutige Situation übertragen. Mit dem Projekt ist eine Kooperation und Vernetzung der Stadtregion verbunden. Die Wedeler Au ist der gemeinsame Fluss, der die Zusammenhänge der Kulturlandschaften besonders augenfällig vermittelt. Mit dem Regionalpark sollen die täglich erfahrbaren Wohnumfeldbedingungen im Städtedreieck „Wedel–Pinneberg–Hamburg“ erheblich verbessert werden.

Die landschaftliche Schönheit als Ressource nutzen

Für die zukünftige Stadtentwicklung kann die naturräumliche Schönheit des Regionalparks als Potenzial genutzt werden. Die Qualität der Wohn- und Gewerbestandorte wird durch die hohe Umfeldqualität gestärkt. Die Imagewerte steigen. Die Bedeutung der regionalen Erholungslandschaft wächst insbesondere für den Tagestourismus.

Für den Regionalpark wird es in Zukunft eine Reihe von Konzepten und Einzelmaßnahmen zur Entwicklung ausgewählter Teilbereiche geben. Welche Maßnahmen zunächst umgesetzt werden sollen, wird in den nächsten Monaten innerhalb der beteiligten Gemeinden diskutiert. Auf den Internetseiten des Regionalparks soll hierüber jeweils informiert werden, so dass diese auch als Diskussionsforum dienen soll.

Mehr Informationen finden Sie auf den Internetseiten des Regionalparks.

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