Behörde für Umwelt und Energie

Cleverer Einkauf Nachhaltige Beschaffung

Von der Arbeitskleidung über Hygienepapier und den Drucker bis hin zum Car Sharing-Dienstwagen – wer umweltverträgliche Produkte und Dienstleistungen einkauft, verbessert das (Betriebs-)Klima, schont Ressourcen und oft auch die Firmenkasse.

Nachhaltige Beschaffung

In Hamburg ist nachhaltige Beschaffung ein Thema der Zukunft. Nachdem die Hansestadt 2011 Europas Umwelthauptstadt war und seither auch als Fair Trade-Stadt und jetzt als Biostadt zertifiziert ist, nimmt die öffentliche Hand seit 2016 eine weitere Vorbildfunktion ein. Hierzu hat der Senat einen Leitfaden zur umweltverträglichen Beschaffung beschlossen, der entsprechende Standards für den Kauf von Waren und die Vergabe von Dienstleistungsaufträgen beschreibt. Zu finden ist er unter www.hamburg.de/umweltgerechte-beschaffung/. Das Beispiel der Stadt soll Wirtschaft und Privatleute motivieren, das eigene Kaufverhalten zukünftig auch nachhaltig und ökologisch auszurichten.

Nachfrage bestimmt das Angebot

Auch die UmweltPartnerschaft macht sich für umweltverträgliche Beschaffung stark. In einem Arbeitskreis mit der
Wirtschaft sollen nachhaltige Einkaufskriterien erarbeitet, Herausforderungen diskutiert und Erfahrungen ausgetauscht werden. Die als Dialogplattform angelegten Treffen sollen Raum geben, voneinander zu lernen und erfolgreiche Prozesse anderer Partner auch für das eigene Beschaffungswesen zu nutzen.

Es ist unser Ziel, nachhaltigen Einkauf in Hamburg konsequent auch mit den Unternehmen der UmweltPartnerschaft auf den Weg zu bringen. Denn nur über eine verstärkte Nachfrage wächst das Angebot an umweltfreundlichen Produkten und Dienstleistungen am Markt – und davon profitiert nicht nur die Stadt.