Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt

RESY - Rufbereitschafts- und Ersteinsatzinformationssystem RESY - Rufbereitschaft- und Ersteinsatzinformationssystem

RESY, das DV-gestützte Rufbereitschafts- und Ersteinsatz-Informationssystem, ist eine Gefahrstoffdatenbank zur überregionalen Nutzung für die Bereiche Wasser, Boden und Luft. Die aktuelle Version ist RESY 2009 für Windows.

RESY - Rufbereitschaft- und Ersteinsatzinformationssystem

Resy-GrafikBestellungen bitte an

RESY
Fa. Rogalski
Poppenbütteler Bogen 42
22399 Hamburg
Tel: 040 / 27 87 56 50
E-mail: resy@24h-workers.de

Bestellformular mit Lizenzvertrag

Für die Bestellung werden beide Formulare vollständig ausgefüllt, unterschrieben und ausschließlich im Original benötigt. Telefaxe und Mails werden nicht bearbeitet. Bitte tragen Sie für die Rechnungsanschrift kein Postfach ein.

Nur für technische Rückfragen

Fachgruppe RESY
Schadensmanagement / Sofortmaßnahmen
Tel.: +49 (40) 428 40 - 2623
Fax: +49 (40) 428 40 - 2171
E-Mail:ub-3@hamburg.de

Übersicht der RESY-Bildschirmseiten (pdf) 

Inhalte

  • ca. 4.300 Stoffe mit über 70.000 Synonymen
  • Gefahrgüter, die auf Straße, Schiene und See transportiert werden
  • über 120 Einzelangaben zu:
  • Stoffeigenschaften
  • Regelwerken
  • Gefahren
  • Einsatzmaßnahmen
  • Darstellung der Daten auf 7 festen und 2 variablen Bildschirmseiten 
  • ergonomische Darstellung der Daten aller Stoffe an stets identischer Position
  • Zusatzinformationen in Fenstertechnik
  • Möglichkeit der Eingabe individueller Einsatzprotokolle und Entsorgerlisten 

Leistungen

  • verfügbar in drei Sprachen (Deutsch, Englisch und Estnisch)
  • Netzunabhängigkeit durch Installation auf Notebooks für flexiblen Ersteinsatz vor Ort
  • kompakte Ersteinsatzinformation zur Bewältigung von Unfällen mit Gefahrstoffen
  • schnelle und übersichtliche Abfrage aller benötigten Informationen über gefährliche Stoffe und Gefahrgüter
  • besondere Berücksichtigung der Belange des Umweltschutzes
  • Speichermöglichkeit der recherchierten Stoffe in Berichtslisten
  • einfache Bedienung
  • Netzwerkfähigkeit

Hardware - Anforderungen

Minimalkonfiguration

  • Windows 98 - fähiger PC
  • ca. 300 MB freier Speicherplatz pro Sprache
  • lauffähig von Windows 98 bis Windows 7

Vergabe, Lizenzen, Updates

Die Vergabe der Datenbank RESY ist derartig geregelt, dass jeder User einen Lizenzvertrag mit der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt abzuschließen hat, der gleichzeitig die Vergabe im Abonnement beinhaltet. (Sollten Sie nur eine einmalige Lieferung wünschen, vermerken Sie dies bitte deutlich auf dem Bestellformular.) Die Kostenbeteiligung beträgt 40 EURO/Lizenz.

Wenn Sie Mehrfach- oder Netzwerklizenzen benötigen, sprechen Sie uns bitte an.

Einmal pro Jahr wird Ihnen dann automatisch eine aktualisierte Vollversion zugeschickt. Planen Sie bitte für jedes Haushaltsjahr die Kosten für RESY mit ein, um auch zukünftig mit der aktuellsten Version arbeiten zu können - immerhin ist eine Gefahrstoffdatenbank nur dann eine gute Hilfe, wenn die Daten laufend aktualisiert und den neuesten Bestimmungen angepasst werden.

RESY - das Projekt

Im Referat Schadensmanagement/ Sofortmaßnahmen der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt Hamburg wurde das Projekt RESY im Auftrag des Umweltbundesamtes, des Bundesministeriums für Verkehr, Bau- und Stadtentwicklung (BMVBS) und der Küstenländer entwickelt.

Ziel und Inhalt dieses Projektes war die Erarbeitung einer Gefahrstoffdatenbank als vielseitiges Ersteinsatz-Informationssystem für den PC bei Unfällen mit Gefahrstoffen, speziell vor dem Erfahrungshintergrund des Hamburger Hafens.

Die Projektphase wurde erfolgreich beendet. Das Produkt RESY wird derzeit im Dauerbetrieb im Schadensmanagement der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt Hamburg fortgeführt. Dort werden die Daten gemäß den aktuellen Anforderungen des Umweltschutzes angepasst und ergänzt.

Basiswerke der Stoffdaten:

  • IMDG - Code
  • GGVS/E
  • GefStoffV
  • und weitere

Integration von RESY in:

  • als Modul für die Ersteinsatzinformationen des Zentralen Meldesystems für Gefahrgut und Schiffsverkehr Deutschlands (ZMGS), (konzipiert für die Einsatzleitgruppe als Gemeinschaftsprojekt vom BMVBS und den Küstenländern)
  • den gemeinsamen Stoffdatenpool des Bundes und der Länder (GSBL ;
    Zentrale Anlaufstelle GSBL in Hamburg:  andrea.desel@bsu.hamburg.de)
  • die Hafensicherheitssysteme (z.B. GEGIS in Hamburg)
  • umfassende Aufnahme aller transportierten Gefahrstoffe
  • Erweiterung der Einsatztexte
  • Zuordnung von Produktnamen

Ein kontinuierlicher Zuwachs und hohe Bonität der Daten in der Gefahrstoffdatenbank RESY ist durch die Einbindung in den GSBL beim Umweltbundesamt gewährleistet.

RESY wurde entwickelt für den Küstenbereich der deutschen Nord- und Ostsee, einschließlich des Nord-Ostseekanals und der Häfen Bremen und Hamburg. Die Praxis hat gezeigt, dass die Einsatzmöglichkeiten der Gefahrstoffdatenbank RESY darüber hinausgehen. Infolgedessen ist eine weitreichende Kooperation mit anderen Gefahrstoffdatenbanken der öffentlichen Hand erfolgt und in der Weiterentwicklung. Die Integration von RESY in das ZMGS-System und in den GSBL stellt bereits einen bedeutenden Schritt auf dem Wege der Realisierung einer einheitlichen Gefahrstoff-/ Gefahrgutdatenbank des Bundes und der Länder dar.

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