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Parkplätze: Parkdeck St. Pauli (Bei den St. Pauli Landungsbrücken 4)
Rickmer Clasen Rickmers war ein deutscher Werftbesitzer. Nach seinem Enkel wurde das Segelschiff benannt – die Rickmer Rickmers.
Ein jeder, der schon mal entlang der Landungsbrücken bis zum Fiete-Schmidt-Anleger flaniert ist, hat den knapp hundert Meter langen historischen Weltumsegler mit seinem markant grünen Anstrich im Hamburger Hafenbecken ausgemacht.
Andres Lehmann, www.andreslehmann.de
Die Rickmer Rickmers liegt am Fiete-Schmidt-Anleger.
Der Dreimaster lief im Jahre 1896 vom Stapel, brachte einst Reis und Bambus aus Hongkong nach Deutschland und bereiste zudem die USA oder den Indischen Ozean oder Fernost – ein wahrer Weltenbummler.
In den Folgejahren diente der Windjammer dem Kohletransport von Wales nach Chile, wurde im Ersten Weltkrieg konfisziert und unter portugiesischer Flagge als Segelschulschiff eingesetzt.
Im Jahre 1978 fand die Rickmer Rickmers dank des Einsatzes des Vereins "Windjammer für Hamburg" den Weg in die Hansestadt. Seit einer umfangreichen Restaurierung lässt es der Frachtsegler ruhig angehen, fungiert als Museumsschiff und macht dabei stets eine gute Figur.
Unter Volldampf
Die Anlegestelle verlässt das Schiff nur noch für Dock-Aufenthalte. Einst verfügte das Segelschiff über gleich drei Antriebsarten: Wind, Dampf und Diesel. Im Maschinenraum können Besucher die Dampfmaschine und der Dieselmotor noch heute begutachten. Die Segel werden nicht mehr gehisst. Im Bordrestaurant wird gespeist.
Bei den Reisen über die Weltmeere war stets neben der Besatzung ein stillschweigender "Passagier" immer mit an Bord: Rickmer Rickmers. Denn seine Gestalt ist als Galionsfigur bis zum heutigen Tage am Bug des Schiffes zu bestaunen.