Bewertung der Hochwasserrisiken
Darstellung von Gewässerabschnitten, von denen Hochwasserrisiken ausgehen, für das gesamte deutsche Elbeeinzugsgebiet und in genauerem Maßstab für Hamburg
Verfahren zur Bewertung
Bei der Bewertung wird für jedes Gewässer ermittelt, ob dort Hochwasserrisiken bestehen und ob diese erheblich (signifikant) sind.
Im Wasserhaushaltsgesetz (WHG) ist „Hochwasserrisiko" definiert als „Kombination der Wahrscheinlichkeit des Eintritts eines Hochwasserereignisses mit den möglichen nachteiligen Hochwasserfolgen“. Das heißt, maßgeblich für die Höhe des Risikos ist nicht allein die Tatsache, wie oft und weiträumig ein Gewässer über die Ufer tritt, sondern auch, wie groß der mögliche Schaden in dem betroffenen Gebieten ist. Bei dem Schadenspotenzial werden folgende Schutzgüter berücksichtigt:
- menschliche Gesundheit
- Umwelt
- Kulturerbe
- wirtschaftliche Tätigkeiten und erhebliche Sachwerte
Darstellung für das Elbeeinzugsgebiet
In der FGG-Elbe arbeiten die zehn Bundesländer zusammen, die im Einzugsgebiet der Elbe liegen oder Anteile daran haben: Berlin, Brandenburg, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Sachsen, Sachsen-Anhalt,Thüringen und – mit einem kleinen Anteil – Bayern.
Diese zehn Elbe-Länder haben einen gemeinsamen Bericht erarbeitet, der die Vorgehensweise und die Ergebnisse der Bewertung der Hochwasserrisiken im deutschen Einzugsgebiet der Elbe beschreibt. In diesem Bericht sind alle lokalen und Länder spezifischen Unterschiede berücksichtigt, auch die Vorgehensweise und die Ergebnisse Hamburgs sind entsprechend eingeflossen.Daher stellt der Bericht der FGG-Elbe auch die Risikobewertung für Hamburg nach § 73 WHG dar. Er steht auf der Internetseite der FGG-Elbe zum Download zur Verfügung.
Darstellung für Hamburg
Der Bericht der FGG-Elbe bezieht sich auf den gesamten deutschen Teil des Einzugsgebiets der Elbe und stellt die Ergebnisse in entsprechend großem Übersichtsmaßstab dar. Zur Konkretisierung veröffentlicht die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt einen ergänzenden Bericht und eine detailliertere Karte für Hamburg. In dem Bericht wird das Vorgehen Hamburgs bei der Risikobewertung erläutert. In der Karte sind die Gewässerabschnitte Hamburgs markiert, von denen ein Hochwasserrisiko ausgeht. Sie ist im Maßstab 1:140.000 dem ergänzenden Bericht beigefügt (Format: DIN A3) und steht im Maßstab 1:60.000 (Format: DIN A0) gesondert zum Download bereit.
Daten für die EU
Die EU-Kommission überprüft die Umsetzung der EG-Richtlinie in den Mitgliedsstaaten. Hierfür werden der EU umfangreiche Daten zur Risikobewertung in digitaler Form zur Verfügung gestellt. Auf Wunsch können die Hamburger Daten bei unten stehender Ansprechperson eingesehen oder digital zur Verfügung gestellt werden.




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