Schanzenviertel
von Andres Lehmann
Öffentliche Verkehrsmittel:
S11, S21, S31 und U3, Haltestelle Sternschanze
HVV-Fahrplanauskunft
Parkplätze: Entlang der Max-Brauer-Allee
Die Sternschanze – so der offizielle Name des Stadtteils – war einst als Vorposten eine Festungsanlage der Hansestadt. Im 19. Jahrhundert wurden die Wehrmauern abgetragen und Wohnungen gebaut.
Die Straße "Schulterblatt" ist noch immer das Zentrum des popkulturellen Stadtteils. Auch in den Nebenstraßen laden szenige Plattenläden und Boutiquen zum Stöbern, Kneipen und gemütliche Cafés zum Verweilen ein.
Bei schönem Wetter sind die Bierbänke vor den Kneipen am Schulterblatt heiß begehrt.
Bei Sonnenschein sind auch die Eisdielen eine beliebte Anlaufstelle.
In den Abendstunden lockt unter anderem das "Haus 73" Tanzwütige an.
Straßenmusikanten geben am Schulterblatt zuweilen den Ton an.
Die Rote Flora, autonomes Kulturzentrum der Hansestadt
Wohnhaus in der Schanzenstraße
Der Stadtteil gehört zum Bezirk Altona
Das Programmkino "3001" in der Schanzenstraße
Die historische S-Bahn Haltestelle "Sternschanze"
Hinter der Außenstelle des Eisenbahnbundesamts in Hamburg hat sich der Fernsehturm versteckt.
Entspannung im Schanzenpark
Herausragender Wasserturm im Schanzenpark
Das Hotel Mövenpick im ehemaligen Wasserturm wurde im Jahr 2007 eröffnet und bietet Touristen und Geschäftsleuten eine Bleibe.
Morgendliches Erwachen im Schanzenpark
Alternative Popkultur
Viele einheimische Partygänger schätzen die besondere Atmosphäre des Quartiers abseits der stark touristisch genutzten Reeperbahn. Alljährlich zum Schanzenfest kommt es jedoch zu Ausschreitungen.
Nicht unerwähnt bleiben sollte die Rote Flora, ein ehemaliges Theatergebäude. Das autonome Zentrum hat sich seit der Besetzung durch Anhänger der alternativen Szene im Jahre 1989 einen "neuen" Namen mit politischen und kulturellen Veranstaltungen gemacht.
In den letzten Jahren erfuhr der Stadtteil eine von vielen Seiten beachtete Aufwertung, viele Häuser wurden saniert. Die Mieten indes stiegen und eine nicht unumstrittene Verdrängung der bisherigen Bewohner setzte ein.
Auf zur Schanze
Vielen Pendlern und Besuchern dürfte das Quartier zudem durch die stark frequentierte U- und S-Bahn-Station bekannt sein, die als Verbindungsbahn zwischen der Innennstadt und dem einst noch eigenständigen Altona eingerichtet wurde.
Der Schanzenpark mit seinen Grünflächen ist ein beliebter Naherholungsort, der nicht nur von Joggern rege genutzt wird. Ein großer Spielplatz lädt zudem die kleineren Parkbesucher zum Toben ein, im Café SternChance finden Konzerte und Lesungen statt.
Ein Blickfang ist der Schanzenturm: Im Jahre 1910 fertiggestellt, fungierte das knapp 60 Meter hohe Gebäude zunächst als Wasserturm, ehe es in den Neunzigern zu einem Hotel umfunktioniert wurde.
Die Sternschanze – eine wahre kulturelle Festung der Hansestadt.
Weitere Sehenswürdigkeiten
Reeperbahn | HafenCity & Speicherstadt | Fischmarkt | Mönckebergstraße
Michel Hamburg | Alster | Jungfernstieg | Elbe | Landungsbrücken | Rathaus
Deichstraße | Krameramtsstuben | Planten un Blomen | Chilehaus | Fernsehturm
Alter Elbtunnel | Elbphilharmonie | Stadtpark Hamburg | Planetarium | Treppenviertel
Rickmer Rickmers | Cap San Diego | Hamburger Flughafen
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