Schwäche der DVU hilft der NPD
Leere Versprechungen
(Publikation Internet)
Allerdings hat es seit der Bürgerschaftswahl in Hamburg keinen Info-Tisch der DVU mehr gegeben. Von Juli 2008 bis zur Wahl FAUSTs zum Bundesvorsitzenden im Januar 2009 blieben die angekündigten Infos auf der Hamburger DVU-Homepage ebenfalls aus. Mittlerweile datiert der letzte Eintrag vom 13.03.09.
FAUST, seit dem 01.03.09 auch Landesvorsitzender, konnte bislang nicht einmal Ansätze aktiver Strukturen im Landesverband organisieren. Seine gemeinsam mit Andreas MOLAU verfolgten bundespolitischen Ambitionen haben offensichtlich dazu beigetragen, dass der DVU-Europawahlkampf in Hamburg kaum wahrzunehmen war. Die Hamburger DVU-Mitglieder sind nach wie vor weitgehend inaktiv. Die Kontakte auf Führungsebene zwischen den Landesvorständen der DVU und NPD dürften wegen aktueller Auseinandersetzungen zwischen dem NPD-Landesvorsitzenden Jürgen RIEGER und MOLAU derzeit äußerst frostig sein, sodass es wohl deshalb keine Wahlkampfunterstützung durch die NPD und deren Anhänger aus den neonazistischen Kameradschaften in Hamburg gegeben hat. Rieger diskreditierte den anfänglichen Kandidaten des parlamentsorientierten Flügels Andreas MOLAU in einem über eine Internetplattform verbreiteten Interview als „Achteljuden“, „der im Dritten Reich nicht mal hätte Blockwart werden können“.Auch auf WORCHs Hilfe musste FAUST diesmal verzichten. Dieser hatte Mitte Mai angekündigt, vorübergehend nur eingeschränkt erreichbar zu sein. Mittlerweile wurde bekannt, dass er seinen Hauptwohnsitz nach Mecklenburg-Vorpommern verlegt hat.
Noch eine Alternative zur NPD?
DVU - Die Neue Rechte - Wahlplakat - Es reicht! -
(Publikation Internet)
FAUST in der DVU noch nicht angekommen?
„Die politische Arbeit geht weiter“ kommentierte FAUST unmittelbar nach der Europawahl das für ihn ernüchternde Ergebnis. Die DVU müsse weiter daran arbeiten, ihre Organisation und Struktur gänzlich zu verändern, um zukünftig bundesweit Wahlkampf führen zu können. Zur Zukunft des „Deutschland-Paktes“ mit der NPD - so FAUST - könne sich jedes DVU-Mitglied seine eigene Meinung bilden, aber:
Matthias Faust
(Publikation Internet)
Auch FAUSTs Ankündigungen, junge Menschen für die DVU gewinnen zu wollen, sind in Hamburg bisher keine Taten gefolgt. Anders als NPD und neonazistische Kameradschaften ist die DVU keine erkennbaren Schritte in diese Richtung gegangen.
VOIGT: Gespräche über die Zukunft des „Deutschland-Paktes“ notwendig
Udo VOIGT
(Publikation Internet)
Offensichtlich nutzt VOIGT nach den Führungsquerelen in der NPD die Schwäche der DVU, um innerparteilich Handlungsstärke zu signalisieren und gleichzeitig den Führungsanspruch der NPD im rechten Lager zu untermauern.

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