Schnelsen – Wohnen im Quartier dank vieler kultureller Angebote bei Familien beliebt
Schnelsen liegt am nordwestlichen Rand der Stadt Hamburg und gehört zum Bezirk Eimsbüttel. Der Stadtteil grenzt an Niendorf und Eidelstedt, im Norden und Westen schließt sich der bereits zu Schleswig-Holstein gehörende Kreis Pinneberg an. In Schnelsen leben auf neun Quadratkilometern etwa 27.000 Menschen. Erstmals erwähnt wurde der Ort als "Senelse" in einer mittelalterlichen Urkunde aus dem Jahr 1347. Die Gegend war früher von ausgedehnten Sümpfen umgeben, in denen noch bis ins 20. Jahrhundert Torf gewonnen wurde. Daran erinnern heute zahlreiche auf -moor endende Straßennamen. In der Mitte des 19. Jahrhunderts erlangte der Ort größere Bedeutung, als der König von Dänemark eine Straßenverbindung ins damals noch dänische Altona erbauen ließ. Bereits im Jahr 1912 gab es eine Straßenbahnlinie, die Schnelsen mit der Hamburger Innenstadt verband. Mit Stilllegung der Hamburger Straßenbahn im Jahr 1978 wurde auch diese Verbindung eingestellt. Im Jahr 1937 wurde Schnelsen dann im Rahmen des Groß-Hamburg-Gesetzes ein Stadtteil von Hamburg. Heute besitzt der Stadtteil eine Vielzahl großzügig angelegter Wohngebiete und ist dank einer Metrobuslinie und der Autobahn A7 mit den zwei Abfahrten "Schnelsen" und "Schnelsen-Nord" gut an das Stadtzentrum angebunden.
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