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Sehenswertes in Hamm

 

Eingang zur Hansaburg an der Wendenstraße / Christoph Bellin, bildarchiv-hamburg.de
Eingang zur Hansaburg an der Wendenstraße (Bild: Christoph Bellin / bildarchiv-hamburg.de)

Die Ballettschule des HAMBURG BALLETT in der Caspar-Voght-Straße ist weit über die Grenzen der Hansestadt hinaus bekannt. Unter der Leitung des Choreographen John Neumeier werden hier seit 1987 Kinder und Jugendliche im klassischen Bühnentanz ausgebildet.

Hamm besitzt viele Grünflächen, die sich zwischen den Wohnblocks erstrecken. Zwischen Hamm-Mitte und Hamm-Süd verlaufen viele Kanäle, die sich auf Barkassenrundfahrten erkunden lassen, die von der Stadtteilinitiative Hamm organisiert werden. Diese hat auch den historisch-literarischen Stadtteilrundgang zu den Kindheitsorten des Schriftstellers Arno Schmidt (1914-1979) ausgearbeitet.

Gelegenheit zu ausgedehnteren Spaziergängen bietet der im nördlichen Hamm gelegenen Hammer Park. Er ist ein beliebtes Ausflugsziel mit einer Fläche von 16 Hektar. Eine vermögende Kaufmannsfamilie ließ die Parkanlage im 18. Jahrhundert erbauen. Später ging sie in öffentlichen Besitz über und wurde in den 1920er Jahren von dem bekannten Landschaftsarchitekten Otto Linne neu gestaltet. Neben Liegewiesen und Blumenbeeten finden sich hier auch mehrere Sportanlagen, darunter Minigolf- und Tennisplätze. Während der Umgestaltung der letzten Jahre wurde der Eingang Süd/Ost an der Ecke Caspar-Voght-Straße/ Hammer Hof sowie eine Mehrgenerationen-Bewegungsfläche geschaffen und der Spielplatz erneuert. Direkt neben dem Park liegt das Stadion des FC Welat Spor.

Während des Zweiten Weltkriegs waren Hamm und die angrenzenden Stadtteile heftigen Bombenangriffen ausgesetzt. An diese Zeit erinnert heute das in Hamburg einzigartige Bunkermuseum am Wichernsweg. Bei dem Museum handelt es sich um einen originalgetreu eingerichteten Röhrenbunker aus dem Jahr 1940, der sich in fünf Metern Tiefe befindet. Zu sehen sind hier historische Fundstücke, Fotos und Berichte von Zeitzeugen. Die Ausstellung errinnert auch an das Schicksal britischer Zivilisten aus dem Londoner Stadtteil Holborn, die unter den deutschen Luftangriffen litten.

Die Hansaburg ist eines der wenigen Gebäude in Hamm-Süd, die den Zweiten Weltkrieg überstanden haben. Das alte Kontorhaus beherbergte lange Zeit eine Papierfabrik, wird inzwischen jedoch als Bildungseinrichtung genutzt. Genau wie das Kontorhaus wurde die Schule Osterbrook vor dem Zweiten Weltkrieg errichtet. Erwähnenswert ist außerdem das Störtbekerhaus, ein 10.000 Quadratmeter großer Büro- und Gewerbe-Komplex, der 2005 fertiggestellt wurde und durch seine historische Fassade auffällt.

 

Bilder: Hamm

Der Mittelkanal in Hamm-Süd / Christoph Bellin, bildarchiv-hamburg.de / Christoph Bellin / bildarchiv-hamburg.de

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Parks und Gärten

Die Bebelallee / bildarchiv-hamburg.de

Die schönsten Parks und Gärten der Hansestadt in einer Übersicht »

 

Sehenswürdigkeiten

Alsterpanorama / hamburg.de

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