Sehenswertes in Reitbrook
Im Jahr 2008 eröffnete Hamburgs Senatorin für Stadtentwicklung und Umwelt in Reitbrook Europas erstes „Algen-Kraftwerk“. Ziel der Forschungsanlage ist es, Mikroalgen als Ressourcen zur Energiegewinnung zu erschließen, etwa als Grundlage für Biodiesel oder Biogasanlagen. Getragen wird das Projekt von verschiedenen Firmen, dem Biozentrum Flottbek und der Technischen Universität Harburg.
Obwohl Reitbrook zu den kleinsten Stadtteilen Hamburgs zählt, hat er auch kulturell einiges zu bieten. Am Vorderdeich 5 befindet sich etwa der bekannte Fährbauernhof Reitbrook, ein Hufnerhaus aus dem Jahr 1605. Bis 1873 die erste Brücke über die Dove-Elbe gebaut wurde, legte hier die Fähre nach Allermöhe an. Nur ein kurzes Stück weiter, am Vorderdeich 9, liegt das Geburtshaus von Alfred Lichtwark. Der spätere Direktor der Hamburger Kunsthalle war der Sohn des Reitbrooker Müllers, dessen Wohnhaus neben der Mühle noch erhalten ist. Die ursprüngliche Mühle brannte 1870 ab, wurde jedoch als Schrotmühle im Stil eines Galerieholländers neu errichtet. Heute ist sie das von Weitem sichtbare Wahrzeichen von Reitbrook.
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