Speicherstadt digital Neue Blicke auf Hamburgs Welterbe

Stellen Sie sich vor, Sie gehen durch die Speicherstadt und erleben die Schlusssteinlegung im Jahr 1888 durch Kaiser Wilhelm II. direkt vor Ort. Oder Sie schauen den Arbeitern beim Verladen von Waren zu. Geht nicht? Doch, mit der App „Speicherstadt digital erleben", die über das eigene Smartphone eine Zeitreise in die Vergangenheit ermöglicht.

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Speicherstadt Hamburg digital erleben - UNESCO-Weltkulturerbe

Reise in die Vergangenheit

Die kostenlose App „Speicherstadt digital", verfügbar für iOS und Android, ermöglicht einen völlig neuen Blick auf die Speicherstadt. Über das Smartphone sieht man per Augmented Reality, wie es früher im UNESCO-Weltkulturerbe ausgesehen hat und was sich auf den Straßen sowie an und in den Speichern getan hat. Dabei lassen viele historische Fotos aus den Archiven der Stiftung Historische Museen Hamburg, der HHLA und aus dem Staatsarchiv Hamburg vergangene Zeiten in der Speicherstadt lebendig werden.

Quelle: Dataport

Zusätzlich gibt es erläuternde Texte an diversen Stationen rund um die historischen Speicher, ebenso wie vom NDR produzierte Hörspiele. Die machen zum Beispiel die Schlusssteinlegung der Speicherstadt durch Kaiser Wilhelm II. im Jahr 1888 oder den Arbeitsalltag der Schauerleute erlebbar. Um das Angebot optimal nutzbar zu machen, wurde in der Speicherstadt ein flächendeckendes, freies WLAN („MobyClick") eingerichtet.

Kohlen schippen in der virtuellen Realität

Ergänzend zum Rundgang durch die Speicherstadt gibt es im Dialoghaus (Alter Wandrahm 4) Virtual-Reality-Elemente, die spielerisch zeigen, wie in der Speicherstadt vor 100 Jahren gearbeitet wurde. Dies kann mit VR-Brille und Controller dann auch selbst ausprobiert werden, zum Beispiel beim Kohle schaufeln, Waren verladen oder Maschinen bedienen. Die Virtual-Realitiy-Elemente können vom 14. Dezember 2017 bis zum 31. März 2018 im Foyer des Dialoghauses ausprobiert werden.

Quelle: Historische Museen Hamburg | Youtube

Das Projekt „Speicherstadt digital" ist eine Kooperation vieler verschiedener Partner. Beteiligt waren die Behörde für Kultur und Medien, Dataport, die Stiftung Historische Museen Hamburg, der NDR, Google Arts & Culturem Fraunhofer FOKUS, die HHLA, HITeC, die Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW), die IG Kulturquartier, die Universität Hamburg und wilhelm.tel. Das Projekt ist Teil der Digitalisierungsstrategie der Stadt im Kulturbereich. Dazu gehören auch virtuelle Touren durch die Speicherstadt auf der Plattform Google Arts & Culture. Anhand von 360-Grad-Aufnahmen kann man unter dem Schlagwort „​​​​​​​Kulturstadt Hamburg" einen Blick in die historischen Speicher werfen, durch die Straßen gehen oder quasi vom eigenen Sofa aus eine virtuelle Fleetfahrt unternehmen.

Weitere Informationen: Speicherstadt digital | Google Arts & Culture

Neue Blicke auf Hamburgs Welterbe
Stellen Sie sich vor, Sie gehen durch die Speicherstadt und erleben die Schlusssteinlegung im Jahr 1888 durch Kaiser Wilhelm II. direkt vor Ort. Oder Sie schauen den Arbeitern beim Verladen von Waren zu. Geht nicht? Doch, mit der App „Speicherstadt digital erleben", die über das eigene Smartphone eine Zeitreise in die Vergangenheit ermöglicht.
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