Hamburgische Staatsoper
Die Staatsoper befindet sich direkt in der Hamburger Innenstadt zwischen Dammtor-Bahnhof und Gänsemarkt. Um dorthin zu gelangen, können Sie mit der U-Bahnlinie 2 oder diversen Buslinien bis zum Gänsemarkt fahren. Oder Sie nehmen die S-Bahn bis Dammtor und gehen dann noch etwa 5 Minuten zu Fuß.
Besuch der Oper
Das Spektrum der Oper reicht von Barockopern bis zu Musiktheaterstücken der Gegenwart.
Karten für die Aufführungen erhalten Sie montags bis samstags von 10.00 bis 18.30 Uhr an der Vorverkaufskasse in der Theaterstraße 25. Sie können sie aber auch telefonisch oder online bestellen. Für regelmäßige Besucher werden Abonnements angeboten.
Tickets für aktuelle Veranstaltungen in der Staatsoper finden Sie hier.
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SEHENSWERTES IN DER NÄHE
Das erste öffentliche Opernhaus Deutschlands wird 1678 in Hamburg gegründet. Es ist ein lang gestreckter Holzbau am Gänsemarkt. Die Oper - vorher dem Adel und einem höfischen Publikum vorbehalten - war nun auch Bürgern zugänglich. Zwischen 1686 und 1738 ist die Hamburger Oper eines der führenden Zentren in Europa. Einige berühmte Komponisten leben und arbeiten zeitweise in der Hansestadt und so werden unter anderem Opern von Telemann und Händel aufgeführt.
Schwierige Zeiten
Wegen finanzieller Misswirtschaft und mangelndem Publikumsinteresse wird die Oper 1738 geschlossen. Im Jahr 1763 kommt es zum Abriss des Gebäudes.
1756 wird das Ackermann'sche Comödiantenhaus eröffnet. Hier werden Musiktheater und Schauspiel gleichermaßen auf die Bühne gebracht. Ab 1767 wird es auf Drängen Lessings in Deutsches Nationaltheater umbenannt.
1827 wird das neue Stadt-Theater am Platz der heutigen Staatsoper in der Dammtorstraße eröffnet. Hier haben 2.800 Personen Platz und die Akustik setzt neue Maßstäbe. Damit festigte die Hamburgische Oper ihren Ruf als musikalischem Zentrum von Rang.
Der Erste Weltkrieg wird für den Opernbetrieb eine Belastung, aber obwohl zahlreiche Mitglieder zum Wehrdienst verpflichtet sind, wird die Zahl der Aufführungen nicht verringert. Trotz schwieriger Zeiten unterstützt die Bürgerschaft 1925 den Umbau des Bühnenhauses, das in dieser Form noch heute genutzt wird.
Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten wird Heinrich K. Strohm als regimetreuer Direktor eingesetzt. Er benennt das Stadt-Theater 1934 in Hamburgische Staatsoper um. 1943 wird der Zuschauerraum durch Luftangriffe völlig zerstört, nur das Bühnenhaus bleibt erhalten.
Wiederaufbau
Ab 1946 gab es wieder Aufführungen. Der Zuschauerraum wurde zunächst provisorisch ins Bühnenhaus integriert. Im Jahr 1953 begann der Neuaufbau und bis 1955 entstand ein neues Zuschauerhaus mit fast 1.700 Sitzplätzen, das mit einer Aufführung von Mozarts Zauberflöte eröffnet wurde.
Mit Beginn der Spielzeit 2005/06 hat die australische Dirigentin Simone Young als Opernintendantin die Künstlerische Leitung der Staatsoper Hamburg übernommen.
Anfang 2005 wurde das neue Gebäude der Hamburgischen Staatsoper nach drei Jahren Bauzeit offiziell in Betrieb genommen. Auf einer Fläche von 8.500 Quadratmetern entstanden drei große Probebühnen, ein Orchesterprobensaal für das Philharmonische Staatsorchester, ein Chor- und ein Ballettprobensaal sowie zahlreiche Büro- und Aufenthaltsräume. In die oberen Stockwerke sind Werkstätten wie die Kostümschneiderei, die Maskenbildnerei, die Rüstmeisterei und die Hutmacherei eingezogen.
Die Hamburgische Staatsoper gehört zu folgenden Touren
<< Thalia-Theater |
Kultur-Tour: Staatsoper |
Das Schiff >> |
| Adresse: | Große Theaterstraße 25, 20354 Hamburg |
|---|---|
| Telefon: | 040 356868 |
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