Dockland Hamburg Bürogebäude mit Ausblick

Dank seiner "Schiffsform" ist das sechsgeschossige Bürogebäude am Elbufer in Altona nicht nur ein Hingucker, sondern auch eine begehbare Sehenswürdigkeit.

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 Dockland Hamburg

Adresse
Van-der-Smissen-Straße 9, 22767 Hamburg
Öffentlicher Nahverkehr
HADAG-Fähre Linie 62 Haltestelle Dockland (Fischereihafen)
S1 und S3 Haltestelle Bahnhof Altona
Buslinie 111 Haltestelle Fährterminal Altona

Rund 140 Stufen bis zur Dachterrasse

Für viele Touristen, aber auch für Einheimische ist das Dockland ein beliebtes Ausflugsziel am Hamburger Hafen. Das sechsgeschossige Gebäude aus Glas und Stahl hat einen markanten Querschnitt in Form eines Parallelogramms und durch die bugförmige Auskragung um 24° entsteht in der Gesamtansicht der Eindruck eines Schiffes. Diejenigen, die die 136 Treppenstufen aus Holz und Glas bis zur öffentlichen Plattform erfolgreich gemeistert haben, werden mit einem wunderschönen Ausblick belohnt: Die Elbe, die Skyline der Hansestadt samt Elbphilharmonie, das benachbarte Cruise Center Altona und vielleicht sogar ein gerade am Kai liegendes Kreuzfahrtschiff. Besonders beim Sonnenuntergang bieten sich dem Betrachter tolle Fotomotive. Der Fischmarkt und der Museumshafen Oevelgönne sind nur eine Fährstation vom Dockland entfernt. Die Christianskirche und das Altonaer Rathaus sind zudem in 15 Minuten fußläufig zu erreichen – doch der Anstieg am Altonaer Balkon ist nicht zu unterschätzen. 

Entstehung eines Entwurfs

Entworfen wurde das Gebäude durch das Hamburger Architekturbüro Bothe Richter Teherani in 1995. Bevor der Entwurf jedoch realisiert werden konnte, war eine der wichtigsten Grundvoraussetzung für den Erfolg des Projekts das Aufschütten von Sand am Elbufer. Dieselben Architekten waren unter anderem auch für den Berliner Bogen zuständig. Eingeweiht wurde das etwa 132 Meter lange Dockland am 31. Januar 2006. Der Name wurde in Anlehnung an die in London zu Wohn- und Bürogebäuden umgewandelten Dockflächen gewählt. Das Dockland wurde 2005 mit dem Architekturpreis Leaf Award in der Kategorie Best Structural Design und in 2006 mit dem Deutschen Stahlbaupreis ausgezeichnet.

Dockland: Arbeiten mit Aussicht

Unter anderem hat die Reederei NSC Schifffahrtsgesellschaft im Dockland ihren Sitz. Die Büroflächen sind von der 500 Quadratmeter großen Dachterrasse nicht einsehbar, so dass die Mieter ungestört arbeiten können. Abgesehen von der besonders "schrägen" Architektur und der gläsernen Fassade wurde das Bürogebäude mit weiteren Besonderheiten ausgestattet, etwa einem diagonal verkehrenden Personenaufzug. Ein besonderes Highlight ist die schräge Überkopfverglasung an der Gebäudespitze von der aus man direkt in das Wasser schauen kann und somit das Gefühl hat, sich mitten auf einem Luxusliner zu befinden. 

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3192108
Bürogebäude mit Ausblick
Dank seiner "Schiffsform" ist das sechsgeschossige Bürogebäude am Elbufer in Altona nicht nur ein Hingucker, sondern auch eine begehbare Sehenswürdigkeit.
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20160107 15:10:00
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