St. Johannis Steilshoop Modernes Gotteshaus

Der moderne Kirchenbau für St. Johannis stammt aus dem Jahr 1977. Eindrucksvoll sind neben der Bauform selbst die Statuen und Buntglasfenster zeitgenössischer Künstler.

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St. Johannis Kirche Steilshoop Hamburg

Adresse
Gründgensstraße 32, 22309 Hamburg
Telefon
040 631 53 33
E-Mail
st.johannis-steilshoop@freenet.de
Homepage
Römisch-Katholische Kirchengemeinde St. Johannis Steilshoop
Öffnungszeiten
täglich 14 bis 18 Uhr
Gottesdienstzeiten
Montag 18:30 Uhr, Dienstag 9:15 Uhr
Mittwoch 14:50 Uhr, Donnerstag 18:30 und 19 Uhr, Freitag 9.15 Uhr, Samstag 18 Uhr, Sonntag 9.30 Uhr
Parkplätze
entlang Gründgensstraße und Ecke Gründgensstraße/Gustav-Seitz-Weg


Die Anfänge von St. Johannis Steilshoop 

Für das Gotteshaus der römisch-katholischen Gemeinde St. Johannis fand erst im September 1976 die Grundsteinlegung statt. Daraufhin entstand ein modernes, klar strukturiertes Gebäude aus rotem Backstein, mit einer auffälligen, außergewöhnlichen Dachform.

Am 1. Oktober 1977 beging man die feierliche Kirchweihe, die von Bischof Dr. Helmut-Hermann Wittler zelebriert wurde. Heute ist das Gebäude reich ausgestattet mit Kunstgegenständen, die Besucher in das außergewöhnlich geformte Gebäude locken.

In der Nähe der Kirche befindet sich der Ohlsdorfer Friedhof, der als Parkfriedhof auch optimal für lange Spaziergänge gestaltet wurde. 

Die "Engel-des-Herrn"-Glocke vervollständigt das Geläut

Zum zweiten Adventssonntag 1979 erhielt die St. Johannis-Kirche ihre Orgel. Sie wurde von der renommierten Orgelbaufirma Walcker in Murrhardt gefertigt, hat in 16 Registern insgesamt 1184 Pfeifen.

Der Glockenstuhl der St. Johannis-Kirche blieb nach der Kirchweihe drei Jahre unbestückt. Erst im Jahre 1980 erhielt die Gemeinde ein Geläut von drei Glocken. Sie bilden ein Dreiergeläut, ihre Töne As, B und Des sind aufeinander abgestimmt und läuten die Anfangstöne des lateinischen Liedes "Te Deum".

Der Glockenstuhl wurde allerdings von Anfang an für vier Glocken eingerichtet. Die vierte Glocke vervollständigt das Geläut seit ihrer Weihe im März 2001. Sie stammt aus der Glockengießerei Petit & Gebrüder Ellerbrock in Westfalen und trägt die Aufschrift "Angelus Domini – Das Wort ist Fleisch geworden".

Kunstwerke von Gisela Bär und Siegfried Assmann in der St. Johannis-Kirche

Schon beim Betreten wird der Besucher der Kirche von Kunstwerken empfangen, denn an den Türgriffen sind die "sieben leiblichen Werke der Barmherzigkeit" dargestellt. Eines der wenigen alten Werke in der St. Johannis-Kirche ist das Kreuz, das in der Mitte des Altarraums von einem großen Balken herabhängt. Der Korpus ist aus einer Kirche in Norditalien und stammt aus dem 17. Jahrhundert.

Von der deutschen Bildhauerin Gisela Bär stammen mehrere Kunstwerke, zum Beispiel das Bronzerelief "Johannes XXIII.", das seit Pfingsten 1979 die äußere Wand der Kirche im Foyer schmückt, der Engel Raphael im Kircheninneren und eine Marienstatue. Bei der Madonna mit dem Jesuskind auf dem Schoß hat die Künstlerin beider Körperhaltungen in Kreuzform dargestellt. Die Staue ist aus Aluminium, getönt in Bronze.

Für den Altarinnenraum gestaltete Gisela Bär die Tabernakelstele mit einer Bronzeplatte, die Jesus mit Johannes an seiner Brust bei der Feier seines Abschiedsmahls mit den zwölf Aposteln zeigt. Außerdem schuf die Künstlerin Ambo, Taufstein und Weihwasserbecken aus römischem Travertin.

Die Glasmalerei des deutschen Malers und Bildhauers Siegfried Assmann ist ebenfalls in der St. Johannis-Kirche zu bewundern. Ausgehend vom Namen der Kirche wählte der Künstler das Thema der Offenbarung des Johannes, als er die Visionen der heiligen Stadt Jerusalem beschreibt. Von Siegfried Assmann stammt auch das Ewige Licht, das sich in seiner Form und Gestaltung nahtlos in die Proportionen des Tabernakels einfügt. 
Im Oberfenster finden sich die Themen "Huldigung vor dem Throne Gottes" und der "Sturz des Drachen". Ein eindrucksvolles Fenster ist das des Heiligen Geistes.

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Modernes Gotteshaus
Der moderne Kirchenbau für St. Johannis stammt aus dem Jahr 1977. Eindrucksvoll sind neben der Bauform selbst die Statuen und Buntglasfenster zeitgenössischer Künstler.
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