Hochhäuser in Hamburg Über den Dächern der Hansestadt

Hoch, höher, am höchsten – Hamburgs höchstes Hochhaus ist mit 110 Metern die Elbphilharmonie. Doch auch andere Giganten erstrecken sich in den Himmel der Hansestadt.

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Hochhäuser in Hamburg

Hamburgs hohe Besonderheiten

Hamburg hat einige besondere Hochhäuser zu bieten. Kein Wunder, lag doch schon das erste Wohnhochhaus Deutschlands in der Hansestadt. Am 12. Juli 1946 begann der Bau der Grindelhochhäuser, die zwar mittlerweile nicht mehr zu den höchsten Häusern der Hansestadt gehören, dafür aber seit 2000 unter Denkmalschutz stehen.

Infografik zum Thema

1. Elbphilharmonie

Erbaut nach den Plänen der Schweizer Architekten Herzog & de Meuron, wurde die Elbphilharmonie im Januar 2017 feierlich eröffnet. Die Konzerttickets sind äußerst gefragt, aber bereits seit November 2016 ist die 4.000 Quadratmeter große Plaza für die Öffentlichkeit zugänglich – ein toller Panoramablick auf Hamburg ist dort garantiert!

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110 Metergeplant 2017Konzerthaus, Hotel & WohnraumHafenCity


2. Radisson Blu Hotel Hamburg

Mit imposanten 108 Metern ragt der Turm des Radisson Blu Hotels in den Himmel. Zu seinen Füßen liegt die „grüne Lunge“ Hamburgs – der Park Planten un Blomen. Erbaut wurde das Hochhaus Anfang der 70er Jahre nach den Plänen der Architekten Jost Schramm und Gert Pempelfort. Die untersten Geschosse des Gebäudes schließen an das Congress Center Hamburg an. 2008 wurde das Gebäude und die Fassade aus Naturstein unter der Beachtung der Denkmalschutzbestimmungen grundlegend saniert. Seit März 2010 steht das Haus unter Denkmalschutz.

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108 Meter1973HotelSt. Pauli


3. Mundsburg-Türme I-III

Das Ensemble aus Appartementanlagen, Büroflächen und angrenzendem Shopping-Center (Hamburger Meile) wurde nach amerikanischem Vorbild erbaut. Die drei identisch konstruierten Mundsburg-Türme wurden für Wohn- und Geschäftszwecke errichtet und variieren in der Höhe lediglich in wenigen Metern. Während der Mundsburg-Turm II vorwiegend 1- bis 2-Zimmer-Eigentumswohnungen beherbergte, die bei ihrer Erbauung 1973 als exklusive Wohnanlagen zählten, wurden im Mundsburg-Turm III weitestgehend kleine Mietwohnungen integriert. Bis auf wenige Wohneinheiten sind heute alle in Privatbesitz. Der Office Tower (Mundsburg-Turm I) wurde 2011 und 2012 umfassend modernisiert. 2013 nahm der neue Hauptmieter „Atos SE“ (ehemals „Atos Origin“ – ein international führender IT-Dienstleister) rund 45 Prozent der Büro- und Nebenflächen wieder in Betrieb.

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90-101 Meter1973-1975Wohnraum & BüroraumBarmbek-Süd


4. Emporio-Hochhaus

98 Meter ragt das Emporio-Hochhaus heute in die Höhe, ab der siebten Etage eröffnet sich eine rundum Aussicht auf die Hansestadt. Ab 2009 wurde das ehemalige Unilever-Gebäude über drei Jahre entkernt und saniert. Dabei wurde unter anderem die Tiefgarage durch drei Untergeschosse ersetzt. Für die Sanierung der Glasfassade wurde ein freistehender Baukran benötigt, der mit rund 106 Metern zu den höchsten in Europa gehörte.

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98 Meter2011 (1964) Hotel, Büros, GastronomieNeustadt


5. Berliner Tor Center I + II

Hohe Glasfassaden mit individuellem Farbtouch ragen um das ehemalige Polizeipräsidium am Berliner Tor in die Höhe. Es handelt sich dabei um das 90 Meter hohe Berliner Tor Center, das 2004 nach den Entwürfen von Architekt Jan Störmer fertigstellt wurde.

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90 Meter2004BüroraumSt. Georg


6. Atlantic-Haus

Das Atlantic-Haus wurde gemeinsam mit dem DWI-Turm und dem Empire Riverside Hotel auf dem ehemaligen Bavaria-Brauerei-Gelände erbaut – alle drei Gebäude zusammen bilden von der südlichen Seite der Elbe gesehen Hamburgs Skyline. Das Atlantic-Haus ist zwischen dem Hafen Hotel Hamburg und den Tanzenden Türmen gelegen und beherbergt seit 2007 Büros und Gewerbestätten.

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88 Meter2007BüroraumSt. Pauli


7. Hermes-Hochhaus

Das Hermes-Hochhaus liegt in der Friedensallee in Hamburg-Ottensen. Die bananenförmige Architektur ist prägend für die 23-stöckigen Gebäude – so ragen die zwei, weißen Türme stark gebogen gen Sonne. 2014 wurde der Abriss dieses Hochhauses beschlossen, da eine Totalsanierung unwirtschaftlich sei.

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86 Meter1981BüroraumOttensen


8. Tanzende Türme

Unter der Anschrift Reeperbahn Nr. 1 lassen sich heute die Tanzenden Türme finden, zuvor stand hier die Astra-Bowlingbar mit dem China-Restaurant „Mandarin“. Umgesetzt nach den Plänen des Architekturbüros Bothe, Richter, Teherani, symbolisieren die Türme ein modernes Tor zur Hamburger Innenstadt. Prägnant für die Türme ist die geknickte Fassadenstruktur, die ein Tango tanzendes Paar darstellt. Einen tollen Panoramablick über den Hamburger Hafen hat man vom „Clouds“, dessen Restaurant mit Bar und Rooftop Terrace im 23. und 24. Stock angesiedelt sind.

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85 Meter2012BüroraumSt. Pauli


9. Geomatikum der Universität Hamburg

Die räumliche Problematik in Folge der stark steigenden Zahl der Studierenden in den 70er Jahren wurde an der Hamburger Universität unter anderem mit dem Bau des Geomatikums an der Bundesstraße gelöst. Jetzt steht das Gebäude in seinem zweiten Frühling, denn rund um das Gebäude wurde 2013 mit dem Bau des Klima-Campus begonnen. Dabei sollen Häuser für die Klima- und Erdsystemforschung, für den Fachbereich Informatik sowie Neubauten für eine zentrale Bibliothek, Hörsäle und eine Mensa errichtet werden.

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85 Meter1975UniversitätsgebäudeRotherbaum


10. Wohnhochhaus „Jessenstraße 4“

Mitte der 70er Jahre erbaut bietet das Wohnhochhaus „Jessenstraße 4“ auf 16 Etagen Wohnungen inmitten des beliebten Stadtteils Altona. Im Erdgeschoss befindet sich seit eh und je eine Ladenzeile, die von Geschäften und Supermärkten genutzt wird.

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78 Meter1975WohnraumAltona


11. Hanseatic Trade Center Tower

Mit einer Höhe von 77 Metern (inklusive Antenne sogar 105 Meter) gehört das Hanseatic Trade Center in der HafenCity zu Hamburgs mittelgroßen Hochhäusern. Mit freier Sicht auf den Hamburger Hafen beherbergt das Gebäude exklusive Büroräume.

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77 Meter1997BüroraumHafenCity


12. Holiday Inn Hotel Hamburg

Am Rande von Rothenburgsort, in Sichtweite der Bahnschienen, reckt sich das Holiday Inn Hotel gen Himmel. In direkter Nähe zu den Elbbrücken, gehört das Holiday Inn mit zu den größten Hotels Hamburgs. Als es 1995 erbaut wurde, hieß das im Hochhaus beherbergte Hotel „forum Hotel“ und gehörter der InterContinental-Kette.

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75 Meter1995HotelRothenburgsort


13. Wohnhochhaus Palmaille 35

Die Straße „Palmaille“ gehört zu den ältesten Straßen Hamburgs. Im dort gelegenen Wohnhochhaus unter der Nummer 35 lässt sich ein herrlicher Blick über den Park „Altonaer Balkon“ und auf den Hamburger Hafen werfen. 

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75 Meter-WohnraumAltona


14. Channel Tower

Der Channel Hamburg ist nach der HafenCity das größte, zusammenhängende Stadtentwicklungsgebiet der Hansestadt. Es liegt zwischen der Süderelbe und dem Stadtkern Harburgs und trägt zur Belebung des Stadtviertels bei. Inmitten des Gebiets ragt der Channel Tower mit 75 Metern in die Höhe und übernimmt die Funktion des Channel-Wahrzeichens.

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75 Meter2003BüroraumHarburg


15. Empire Riverside Hotel

Als drittes Ensemblemitglied reiht sich das Gebäude des Empire Riverside Hotels in die Skyline mit DWI-Turm und Atlantic-Hauses ein. Das 73 Meter hohe Hochhaus hat eine gläserne Fassade und ermöglicht eine atemberaubende Aussicht über den Hamburger Hafen. Frei zugänglich ist die auf der höchsten Ebene gelegene Hotel-Bar „20up“, die zu einem Drink mit berauschender Aussicht einlädt.

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73 Meter2007HotelSt. Pauli


Karte

Alle Angaben ohne Gewähr. Quelle: Wikipedia.

Über den Dächern der Hansestadt
Hoch, höher, am höchsten – Hamburgs höchstes Hochhaus ist mit 110 Metern die Elbphilharmonie. Doch auch andere Giganten erstrecken sich in den Himmel der Hansestadt.
http://www.hamburg.de/image/4401400/1x1/150/150/1c24567d479871dfda588222146aa149/Kn/elbphilharmonie-bild.jpg
20170112 15:52:32