Lebenslauf Prof. Dr. Karin v. Welck
Senatorin der Behörde für Kultur, Sport und Medien
geb. 30. April 1947 in Buir bei Köln
Ausbildung
- WS 1966/67 bis 1968/69 Studium an der Universität Hamburg. Fächer: Politische Wissenschaften, Volkskunde, Germanistik, Altamerikanische Sprachen und Kulturen, Ethnologie
- SS 1969 bis 1973 Studium an der Universität Köln. Fächer: Ethnologie, Linguistik, Germanistik. Abschluss: Promotion. Dissertationsthema: "Untersuchungen zum sogenannten Konservatismus der Pueblo-Indianer in Arizona und Neu Mexiko"
Wichtigste Stationen des Berufslebens
- 1973 bis 1974 Wissenschaftliche Hilfskraft am Institut für Völkerkunde der Universität Köln
- anschließend Aufbau verschiedener kleiner Völkerkundemuseen
- 1979 bis 1980 Wissenschaftliche Angestellte am Institut für Völkerkunde der Universität Köln (beauftragt mit der Durchführung von Seminaren; geschäftsführende Assistentin)
- von 1980 bis 1990 Leiterin der Indonesien-Abteilung am Rautenstrauch-Joest-Museum für Völkerkunde der Stadt Köln, ab 1982 Stellvertretende Direktorin
- ab WS 1990/91 Lehrbeauftragte an der Universität Köln
- 1990 bis 1998 Direktorin des Reiss-Museums der Stadt Mannheim
- seit WS 1991/92 Lehrbeauftragte an der Universität Mannheim
- WS 1994 Ernennung zur Honorarprofessorin der Universität Mannheim
- seit Oktober 1998 Generalsekretärin der Kulturstiftung der Länder
- seit 17.03.2004 Präses der Kulturbehörde
- seit 26.10.2007 Präsidentin des 32. Deutschen Evangelischen Kirchentags vom 20. bis 24. Mai 2009 in Bremen
- Seit Mai 2008 Präses der Behörde für Kultur, Sport und Medien
Mitarbeit in Gremien u. a.
Mitglied im Präsidium des Deutschen Evangelischen Kirchentags
Kuratoriumsmitglied der Hermann-Lietz-Schule Spiekeroog
Mitglied der Deutschen UNESCO-Kommission
Gründungsmitglied im Verein Freundeskreis Luther
Wichtigste Ausstellungsprojekte
- Rausch und Realität - Drogen im Kulturvergleich. Köln 1981/Rotterdam 1982
- Die Braut - Geliebt, verkauft, getauscht, geraubt: Zur Rolle der Frau im Kulturvergleich. Köln 1985
- Männerbünde - Männerbande. Zur Rolle des Mannes im Kulturvergleich. Köln 1990
- 176 Tage W. A. Mozart in Mannheim. Mannheim 1992
- Kostbares Vermächtnis - Zeugnisse aus dem Jüdischen Museum in Prag (in Zusammenarbeit mit dem Jüdischen Museum/Prag). Mannheim 1993
- Pharaonen des Goldlandes - Antike Königreiche am Oberen Nil (in Zusammenarbeit mit der Hypo-Kulturstiftung München und dem Institut du Monde Arabe Paris). Mannheim 1998
Veröffentlichungen
Zahlreiche Veröffentlichungen zu museologischen und ethnologischen sowie seit 1999 zu kultur- und stiftungspolitischen Fragestellungen
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