Sibel und Max, Interview mit Idil Üner "Die Urschrei-Therapie am Hafen war besonders lustig."

Ab dem 9. Januar 2016 strahlt das ZDF eine neue Staffel der Serie "Sibel und Max" aus, die als Schauplatz den bunten Hamburger Stadtteil St. Georg hat. Wie Sibel (Idil Üner) mit ihrer neuen Rolle als Oma klar kommt und was Schauspielerin Idil Üner an Hamburg besonders schätzt, erfahren Sie in diesem Interview. 

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Sibel und Max - Interview mit Idil Üner

Handlung der Staffel 2

Jana, Tochter von Dr. Max Walther, ist inzwischen in der 31. Schwangerschaftswoche. Dr. Sibil Aydin hat sich mittlerweile damit abgefunden, dass ihr Sohn Yunus mit nur 17 Jahren Vater wird. Sie unterstützt das junge Paar aus vollem Herzen und ist sogar stolz auf ihren Sohn, der so früh Verantwortung übernehmen wird. Sibel und Max werden bald Großeltern! Die neue Staffel zeigt weitere Folgen rund um den Wahnsinn Alleinerziehender, den turbulenten Alltag in einer Notarzt-Praxis im multikulturellen St. Georg und natürlich um das Liebesleben von Sibel und Max.

Sendetermine: ab 9. Januar 2016, immer samstags um 19:25 Uhr im ZDF

Interview mit der Hauptdarstellerin Idil Üner, Staffel 2

Frau Üner, im Film spielen Sie eine temperamentvolle, warmherzige, manchmal aufbrausende, schlagfertige und vor allem auch sehr verantwortungsvolle Ärztin und Mutter. Welche neuen Seiten haben Sie an Sibel in der zweiten gegenüber der ersten Staffel entdeckt?
Sibel wird mit unerwarteten Emotionen konfrontiert. Mike tritt wieder in ihr Leben. Da hat sie nicht mehr alles im Griff.

Zur Mitte der zweiten Staffel kommt endlich Janas Baby zur Welt. Wie geht Sibel mit Ihrer neuen Rolle als Oma um?
Sie ist sehr glücklich, aber auch zurückhaltend. Sie lässt den Kindern den Raum und die Zeit, sich an ihre Rolle als Eltern zu gewöhnen. Sie ist keine Glucke und mischt sich nicht ein. Sie hat selber viel um die Ohren.

Wie bereiten Sie sich auf eine Rolle wie die von Sibel vor? Sibel ist Ärztin und geht privat durch ein Wechselbad der Gefühle. Die Beziehung zu Yunus-Vater ist komplex, eigentlich ist sie mit Stefan zusammen, der 17-jährige Sohn wird Papa und Sibel ist auf einmal Oma. 
Ich werfe mich einfach in die jeweiligen Situationen rein. Ich versuche so authentisch wie möglich auf das Geschehen und meine Mitspieler zu reagieren. Die Vorbereitung liegt darin, die Bücher im Vorfeld sehr gut durchzuarbeiten und zu kennen. Der Rest fließt…

Denken Sie, dass der Film bedingt durch seine interkulturellen Aspekte, direkt oder indirekt einen Beitrag zur Flüchtlingsdebatte leistet?
Ich würde sagen, wir leisten generell einen Beitrag zu Thema Deutschland. Wir bilden die Realität ab. Wir behandeln Themen, die jeder kennt und selbst erlebt. Und die ursprüngliche Herkunft eines jeden bereichert höchstens.

In Hamburg wurden 12 neue Folgen der Serie gedreht. Wie lange waren Sie für die Dreharbeiten in Hamburg?
5 Monate.

Hat es einen lustigen Zwischenfall am Set gegeben?
Es ergeben sich ständig täglich lustige Momente. Natürlich war die Urschrei-Therapie am Hafen eine ganz besonders lustige Situation.

Sie sind in Berlin geboren und aufgewachsen? Ist Hamburg ganz anders als Berlin?
Ja, schon. Hamburg ist kleiner, entspannter. Natürlich auch reicher. Viel Wasser und schnell erreichbare Natur, gleichzeitig ist es urban. Das ist sehr schön in Hamburg.

Was mögen Sie an Hamburg? Welche Plätze, Cafés, Restaurants möchten Sie Hamburg-Besuchern empfehlen?
Viele Orte mag ich in Hamburg. Ich spaziere gerne an der Elbe und trinke dann sehr gerne einen Kaffee am Strand-Kiosk. In Ottensen trinke ich gerne im Knut einen Kaffee. An der Alster bin ich auch gerne und segele dort! 

"Die Urschrei-Therapie am Hafen war besonders lustig."
Ab dem 9. Januar 2016 strahlt das ZDF eine neue Staffel der Serie "Sibel und Max" aus, die als Schauplatz den bunten Hamburger Stadtteil St. Georg hat. Wie Sibel (Idil Üner) mit ihrer neuen Rolle als Oma klar kommt und was Schauspielerin Idil Üner an Hamburg besonders schätzt, erfahren Sie in diesem Interview. 
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