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Skandale in Hamburg: Spurensuche im Hamburger Staatsarchiv

Aktueller Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten

 

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(Bild: Körber-Stiftung)

Am 1. September startet wieder der renommierte Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten. Er lässt seit Jahren Schüler zu begeisterten Geschichtsdetektiven werden. In diesem Jahr steht der Wettbewerb, den die Hamburger Körber-Stiftung alle zwei Jahre ausschreibt, unter dem Motto »Ärgernis, Aufsehen, Empörung: Skandale in der Geschichte«. Ziel des Wettbewerbs ist es, sich mit den historischen Wurzeln der eigenen Stadt auseinanderzusetzen. Besonders viele Quellen und Unterstützung finden sie dazu im Staatsarchiv, dem begehbaren Gedächtnis Hamburgs.

Skandale sind allgegenwärtig. Wir erfahren von ihnen in Zeitungen, im Fernsehen oder Internet, in der Nachbarschaft, der Schule oder Familie. Ob Machtmissbrauch oder Veruntreuung in der Politik, ob Bestechungen in der Wirtschaft oder Betrug beim Sport, immer werden Wertvorstellungen verletzt, die sonst hoch geachtet sind. Skandale sind kein neues Phänomen. Was aber wurde in der Vergangenheit zum Skandal? Wer war beteiligt und warum?
Wer auf historische Spurensuche zu Skandalen in der hamburgischen Geschichte gehen will, der muss wie ein Detektiv Fragen stellen und Spuren verfolgen. Er muss Indizien zusammentragen und aus einzelnen Puzzlestücken den gesuchten Fall rekonstruieren. Der Forschungsweg führt dann unweigerlich in das Hamburger Staatsarchiv.
Das Staatsarchiv unterstützt Schülerinnen und Schüler bei ihrer Arbeit mit den Quellen. Lehrkräfte und Schulklassen können zum Start des Wettbewerbs das archivpädagogische Angebot des Staatsarchivs nutzen und sich zu Archiveinführungen oder auch zur ganz konkreten Quellenarbeit anmelden.
Wer auf der Suche nach einem Wettbewerbsthema ist, für den bietet das Staatsarchiv einen besonderen Service: nämlich Kurzdarstellungen zu rund 25 Skandalen aus der hamburgischen Geschichte. Sie werden ergänzt durch Quellenangaben und Literaturhinweise. Darüber hinaus steht der archivpädagogische Dienst des Staatsarchivs oder der Beratungsdienst im Lesesaal bereit, um bei der Recherche nach Quellen zur jeweiligen Fragestellung und bei der selbstständigen Spurensuche zu unterstützen.
Bis zum 28. Februar 2011 können sich Schülerinnen und Schüler bis zum 21. Lebensjahr auf die Suche nach bekannten, aber auch bisher unentdeckten Skandalen der Lokalgeschichte machen und die Quellen des Staatsarchivs auswerten.

Themenvorschläge: Skandale in Hamburg

Anleitung: Forschen im Staatsarchiv (Kurzfassung) 
Anleitung: Forschen im Staatsarchiv (Langfassung)

Schrifttafel

Weiterführende Links

http://www.geschichtswettbewerb.de/

Für Fragen wenden Sie sich bitte an:

Thomas Brakmann
Telefon: 040/428 31 3110
E-Mail: thomas.brakmann@bksm.hamburg.de