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Innensenator Christoph Ahlhaus zu einem möglichen Scientology-Verbot

02.04.2010

Hamburgs Innensenator Christoph Ahlhaus ist erfreut über die neu entbrannte Diskussion über ein mögliches Scientology-Verbot. Nach dem ARD-Film „Bis nichts mehr bleibt“ ist deutschlandweit eine Debatte über ein Verbot der Scientology Organisation entfacht. 

Hamburgs Innensenator Christoph Ahlhaus: „Hamburg fordert schon seit Jahren ein Verbot der Scientology Organisation. Leider haben wir dafür bisher nie eine bundesweite Mehrheit gefunden. Ich freue mich, wenn die aktuelle Diskussion jetzt dazu beiträgt, dass die anderen Länder ihre bislang ablehnende Position noch einmal überdenken.  Wir vertreten  seit Jahren die Auffassung, dass Scientology unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung missachtet. Ich argumentiere schon seit langer Zeit, dass diese menschenverachtende Organisation gegen das Vereinsgesetz verstößt und verfolge mit Genugtuung, dass wir jetzt landesweit Unterstützung bekommen, um möglicherweise gemeinsam ein vereinsrechtliches Ermittlungsverfahren auf den Weg zu bringen. Nicht ohne Grund wird Scientology seit Jahren vom Verfassungsschutz beobachtet“.

Gegen die Scientology Organisation besteht der konkrete, auf Tatsachen gestützte Verdacht, dass die Organisation sich aktiv und aggressiv-kämpferisch gegen die verfassungsgemäße Ordnung richtet.

Das begründet sich beispielsweise in der tatsächlichen Haltung gegenüber Kritikern, die sich von den Schriften Hubbards abwenden. Alle Personen und Dienststellen, die sich kritisch mit der Organisation befassen, stehen im Focus des extra dafür von Scientology eingerichteten Office of Special Affairs (OSA), wie auch die Veranstaltung der Hamburger AG Scientology mit dem Titel „Scientology – Die rechtlosen Menschen im System des L. Ron Hubbard“ am 26. März ein weiteres Mal gezeigt hat. 

Kontaktmöglichkeit
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