Innensenator Christoph Ahlhaus zu einem möglichen Scientology-Verbot
Hamburgs Innensenator Christoph Ahlhaus: „Hamburg fordert schon seit Jahren ein Verbot der Scientology Organisation. Leider haben wir dafür bisher nie eine bundesweite Mehrheit gefunden. Ich freue mich, wenn die aktuelle Diskussion jetzt dazu beiträgt, dass die anderen Länder ihre bislang ablehnende Position noch einmal überdenken. Wir vertreten seit Jahren die Auffassung, dass Scientology unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung missachtet. Ich argumentiere schon seit langer Zeit, dass diese menschenverachtende Organisation gegen das Vereinsgesetz verstößt und verfolge mit Genugtuung, dass wir jetzt landesweit Unterstützung bekommen, um möglicherweise gemeinsam ein vereinsrechtliches Ermittlungsverfahren auf den Weg zu bringen. Nicht ohne Grund wird Scientology seit Jahren vom Verfassungsschutz beobachtet“.
Gegen die Scientology Organisation besteht der konkrete, auf Tatsachen gestützte Verdacht, dass die Organisation sich aktiv und aggressiv-kämpferisch gegen die verfassungsgemäße Ordnung richtet.
Das begründet sich beispielsweise in der tatsächlichen Haltung gegenüber Kritikern, die sich von den Schriften Hubbards abwenden. Alle Personen und Dienststellen, die sich kritisch mit der Organisation befassen, stehen im Focus des extra dafür von Scientology eingerichteten Office of Special Affairs (OSA), wie auch die Veranstaltung der Hamburger AG Scientology mit dem Titel „Scientology – Die rechtlosen Menschen im System des L. Ron Hubbard“ am 26. März ein weiteres Mal gezeigt hat.

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