Senatskoordinatorin für die Gleichstellung behinderter Menschen

Hamburger Inklusionsbüro für mehr Miteinander in unserer Gesellschaft!

„Hamburg setzt ein deutliches Zeichen zur Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte behinderter Menschen!“ Mit diesen Worten kündigt Ingrid Körner, die Senatskoordinatorin für die Gleichstellung behinderter Menschen, die Einrichtung des Hamburger Inklusionsbüros an.

Senatskoordinatorin für die Gleichstellung behinderter Menschen – Hamburger Inklusionsbüro – FHH

vergrößern Ingrid Körner, Senatskoordinatorin für die Gleichstellung behinderter Menschen Ingrid Körner, Senatskoordinatorin für die Gleichstellung behinderter Menschen (Bild: Ingrid Körner)

Mit der Ratifizierung durch Bundestag und Bundesrat ist in Deutschland die UN-Konvention über die Rechte behinderter Menschen Teil des nationalen Rechts in allen Lebensbereichen geworden. Auch der Stadtstaat Hamburg muss in den kommenden Jahren engagiert an der Umsetzung der Konvention arbeiten. „Senat und Bürgerschaft haben sich zur Umsetzung verpflichtet und bereits entsprechende Beschlüsse gefasst“, so Körner.

„Inklusion ist aber noch nicht im Alltag bei allen Menschen in unserer Stadt angekommen. Erst eigene Erfahrungen und praktische Bespiele über Wohnen in der Nachbarschaft, gemeinsames Erleben von Menschen mit und ohne Behinderung bei Sport, Kultur und am Arbeitsplatz führen zu wirklicher Akzeptanz“, unterstreicht die Senatskoordinatorin. „Die Umsetzung der UN Konvention ist eine Riesenaufgabe!“

Dazu soll das neue Hamburger Inklusionsbüro einen Beitrag leisten. Es wird Projekte und Initiativen zur Inklusion in Hamburg anstoßen, Bewusstseinsbildung in der Zivilgesellschaft fördern und Lösungsbeispiele bekannt machen. Die vielfältigen Aktivitäten in Hamburg sollen noch stärker vernetzt werden. Organisatorisch ist das Büro als Projekt für drei Jahre beim Stab der Senatskoordinatorin angesiedelt.

vergrößern Logo: Senatskoordinatorin für die Gleichstellung behinderter Menschen (Bild: SKBM)

Sozialsenator Detlef Scheele unterstützt ausdrücklich die Initiative der Senatskoordinatorin. „Das Hamburger Inklusionsbüro wird ein wichtiger Baustein auf dem Weg zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention und des Hamburger Aktionsplans sein“, betont er.

Ingrid Körner: „Bewusstseinsbildung im Sinne der UN-BRK ist das zentrale Thema des Hamburger Inklusionsbüros. Ich freue mich, dass wir mit Thomas Bösenberg als neuem Leiter des Inklusionsbüros einen Experten gewinnen konnten, der sich in den letzten Jahren stark für Menschen mit Behinderungen in Hamburg eingesetzt hat.“

Thomas Bösenberg erklärte zu seiner Berufung: „Die UN-Konvention über die Rechte behinderter Menschen hat einen Perspektivwechsel hin zur umfassenden und uneingeschränkten Teilhabe am gesellschaftlichen Leben jedes Einzelnen eingeleitet. Zur Umsetzung in Hamburg werde ich gern einen Beitrag leisten.“